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	<title>Insa Uhlenkamp</title>
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		<title>Warum Pausen starken Leistungsdruck nicht lösen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Psychologin Insa]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Aug 2023 18:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Arbeit fühlt sich nicht mehr so leicht an wie vielleicht früher einmal? Bei deinen Aufgaben verspürst du viel zu starken Leistungsdruck? Du denkst dir, du musst da mal raus? Vielleicht ein guter Zeitpunkt für die Familienplanung oder einfach mal eine Pause einlegen. Ja, das kann super helfen, um dem Leistungsdruck zu entkommen. Aber hilft  ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://insauhlenkamp.com/warum-pausen-starken-leistungsdruck-nicht-loesen/">Warum Pausen starken Leistungsdruck nicht lösen</a> erschien zuerst auf <a href="https://insauhlenkamp.com">Insa Uhlenkamp</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-top:0%;--awb-padding-right:0px;--awb-padding-left:0px;--awb-margin-top:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:104%;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:25px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-1"><p>Die Arbeit fühlt sich nicht mehr so leicht an wie vielleicht früher einmal?<br />
Bei deinen Aufgaben verspürst du viel zu starken Leistungsdruck?</p>
<p>Du denkst dir, du musst da mal raus? Vielleicht ein guter Zeitpunkt für die Familienplanung oder einfach mal eine Pause einlegen. Ja, das kann super helfen, um dem Leistungsdruck zu entkommen. Aber hilft das auch langfristig?</p>
<h2 data-fontsize="36" style="--fontSize: 36; line-height: 1.2;" data-lineheight="43.2px" class="fusion-responsive-typography-calculated">Warum Pausen weder Leistungsdruck noch andere Probleme nachhaltig lösen</h2>
<p>Ich erlebe es sehr oft, dass Menschen so richtig auf solche Pausen hin fiebern, weil sie so endlich aus ihrem Arbeitsalltag ausbrechen können und nicht mehr dem Leistungsdruck im Job gerecht werden müssen. Vor allem höre ich das von Frauen, die im Job nicht zufrieden sind und Kinder dann als gute Option sehen, da raus zu kommen. Diese großen Veränderungen versprechen ein Entkommen. Das finde ich tatsächlich spannend.</p>
<p>Ich glaube, häufig ist das eine Veränderung, die auch im Kopf stattfinden kann. Denn du wirst dich sehr wahrscheinlich immer wieder in der Lage finden, dass du an deine Grenzen kommst und irgendwie nicht zufrieden bist. Die Veränderung im Außen stellt dann oft nur eine kurzfristige Lösung dar.</p>
<p>Wenn du gerade nicht zufrieden bist, ist es einfach in ein Wenn-dann-Denken zu geraten, weil diese Veränderung Hoffnung verspricht.</p>
<p>„Wenn ich nur umziehe, dann wird alles besser.“</p>
<p>Die Veränderung im Außen ist oft ein großer Schritt &#8211; keine Frage. Trotzdem erscheint sie häufig einfacher, als in sich selbst hineinzuhorchen und dort im Innern an sich zu arbeiten. Denn sich mit den eigenen inneren Wunden auseinanderzusetzen, ist natürlich schmerzhaft. Obwohl da wirklich langfristig effektive Veränderungen erreicht werden können.</p>
<h2 style="--fontSize: 36; line-height: 1.2;">Wenn die Krebsdiagnose vom Leistungsdruck befreit</h2>
<p>Ich möchte dir dazu die Geschichte einer Coaching-Klientin von mir erzählen, die sehr deutlich zeigt, wie stark dieser Wunsch sein kann, aus einem belastenden Leistungsdruck auszubrechen.</p>
<p>Die Coaching-Klientin kam zu mir und hat mir von ihrer Krebsdiagnose erzählt, die sie extrem erleichtert hat. Denn diese Diagnose hat ihr einen Ausweg aus ihrem so starken Leistungsdruck geboten. Als sie dann schon auf dem OP-Tisch lag und gesagt bekam, dass die Diagnose ein Irrtum war, brach für sie ihre Welt zusammen. Sie hat diese lebensbedrohliche Krankheit ihrem Arbeitsalltag vorgezogen, weil sie wusste, dass sie diesen Leistungsdruck nicht länger aushalten könnte.</p>
<p>Als sie mir davon erzählt hat, hatte ich richtig Gänsehaut. Das zeigt so sehr, wie stark Leistungsdruck und eigener Anspruch werden kann. Nämlich so belastend, dass solche Auswege gesucht werden und plötzlich willkommen sind.</p>
<p>Dieser Leistungsdruck ist oft so hoch, weil eine hohe Leistung eine Strategie ist, um den eigenen Selbstwert zu schützen und zu stärken. Wenn dein Selbstwert gerade gestärkt ist, kannst du negative Gefühle vermeiden, die manchmal vielleicht aufkommen, wenn ein bestimmter Glaubenssatz getriggert wird. Wenn du den Hintergrund ausführlicher nachlesen möchtest, findest du mehr dazu im <a href="https://insauhlenkamp.com/durch-hypnose-endlich-gut-genug-sein/">Blogeintrag „Durch Hypnose endlich gut genug sein“</a>.</p>
<p>Bei meiner Klientin war der Schock, dass sie doch nicht lebensbedrohlich erkrankt ist, der Anstoß für Veränderung. Sie hat bemerkt hat, dass sie wirklich etwas verändern. Daraufhin hat sie sich bei mir gemeldet.</p>
<p>Denn es gibt andere Wege aus dem Leistungswahn als eine schreckliche Diagnose oder eine Babypause.</p>
<h2 data-fontsize="36" style="--fontSize: 36; line-height: 1.2;" data-lineheight="43.2px" class="fusion-responsive-typography-calculated">Selbstwert und Leistungsdruck in der Mutterrolle</h2>
<p>Gleichzeitig ist für mich meine anstehende Babypause auch ein Fokuswechsel, der sicherlich spannend wird.</p>
<p>Aber rückblickend bin ich erstmal sehr glücklich darüber, dass die Zeiten voller Leistungsdruck und extremer Ansprüche an mich selbst vorbei sind und ich mehr Mitgefühl für mich selbst habe. Ich kann viel leichter mit meinem eigenen Leistungsdruck umgehen. Und ich habe ganz tief in mir verstanden, dass mein eigener Wert nicht davon abhängt, wie viel ich leiste.</p>
<p>Dabei kommen natürlich ganz neue Herausforderungen auf mich zu. Ich habe tatsächlich vor Kurzem eine Schlagzeile gelesen, dass 90 % aller Mütter nach dem ersten Lebensjahr ihres Kindes nicht zufrieden mit ihrer Leistung als Mutter seien. Ich finde es erschreckend, wie viele Menschen das Gefühl haben, nicht ihr Bestes gegeben zu haben und zu ihrem Kind nicht gut genug gewesen zu sein!</p>
<p>Da ist einfach eine große Unsicherheit in vielen Frauen, die dann natürlich auch vor der Mutterrolle nicht haltmacht. Da wird das ganze Thema rund um den eigenen Anspruch und Leistungsdruck aus einer neuen Rolle heraus bedeutsam.</p>
<p>Mein Partner hat letztens etwas sehr Geniales gesagt: „Das Baby wird mich richtig schätzen und glücklich sein, mich als Papa zu haben.“<br />
Ich finde diese Aussage richtig beeindruckend. Sie zeugt von einem starken Selbstwert, der es ebenfalls erleichtert, dem Kind auch direkt von klein auf einen starken Selbstwert mitzugeben.</p>
<p>Für mein neues Kapitel freue ich mich zu sehen, wie es ist, einem kleinen Kind einen starken Selbstwert mitzugeben. Da werde ich sicherlich noch die ein oder anderen Erkenntnisse in der Zukunft hier teilen.</p>
<h2 data-fontsize="36" style="--fontSize: 36; line-height: 1.2;" data-lineheight="43.2px" class="fusion-responsive-typography-calculated">Danke für so wunderschöne, berührende Momente</h2>
<p>Das sind bisher so meine Gedanken, die ich mit dir teilen wollte. Aber darüber hinaus möchte ich Danke sagen für dein Vertrauen, dich mir zu öffnen und Unterstützung anzunehmen. Und außerdem bin ich dankbar für den tollen Austausch in Workshops, Coachings und persönlichen Nachrichten. Das ist natürlich nur ein Abschied auf Zeit bis nach der Babypause, aber es lässt mich dennoch dankbar zurückblicken und reflektieren.</p>
<p>Bevor ich mich also für eine Weile verabschiede, möchte ich dir noch von ein paar Momenten aus den letzten Monaten erzählen, die mich total berührt haben und mein Herz immer noch höherschlagen lassen.</p>
<p>Vor einigen Wochen gab es einen Tag, der mir noch genau in Erinnerung ist. Da kamen zwei Coaching-Klientinnen hintereinander mit Sorgenfalten im Gesicht ins Coaching. Am Ende der Sessions waren beide so am Lächeln und haben sich sichtlich besser gefühlt. Die Nachrichten voller Dankbarkeit über die Erleichterung, die ich später von ihnen bekam, haben mich einfach unglaublich glücklich gemacht.</p>
<p>Im Orientierungscoaching war eine Klientin auf der Suche nach einem neuen Job. Ich fand es so schön, wie sie ins Schwärmen darüber kommt, was wir alles zusammen herausgefunden haben. Zum Beispiel wie sie ihre Interessen in ihrem Wunschjob wiederfinden kann.</p>
<p>Eine andere Klientin hat nach einer Vergebungshypnose beschrieben, wie sie richtig spüren kann, dass da weniger Last auf ihren Schultern liegt. Und später schrieb sie mir eine Nachricht, wie viel näher sie sich zu ihrer Mutter fühlt &#8211; sie hat ihr zum erstem Mal geschrieben, dass sie sie lieb hat. Das freut mich sehr für sie.</p>
<p>Außerdem fand ich es auch schön, als eine andere Klientin erzählte, wie emotional und heilend sie die Hypnose erlebt hat und wie jede ihrer Tränen die Wunde Stück für Stück verschlossen hat. Genau von dieser Erfahrung hat sie auch im Blogbeitrag „<a href="https://insauhlenkamp.com/wie-hypnose-anna-aus-ihrem-leistungsdruck-half/">Wie Hypnose Anna aus ihrem Leistungsdruck half</a>&#8220; berichtet.</p>
<p>Es hat mich auch total berührt, als eine Teilnehmerin in einem Unternehmensworkshop gesagt hat, dass sie erkannt hat, dass sie an ihrem Selbstwert arbeiten möchte. Das hat mich sehr gefreut, da dies der Grundstein ist für eine sehr bedeutsame Reise.</p>
<p>Für all diese Momente und noch viele mehr bin ich unendlich dankbar. Schön, dass ich mit euch diese Reisen erleben darf.<br />
Wenn du neugierig bist, ob Hypnose auch was für dich sein könnte, schau gern <a href="http://www.insauhlenkamp.com/coaching">hier</a> vorbei.</p>
<p>Alles Liebe<br />
Deine Insa</p>
<p><a href="https://unsplash.com/de/fotos/uS1MOJWlGJU?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Foto von </a><a href="https://unsplash.com/de/@robmulally?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Rob Mulally</a><a href="https://unsplash.com/de/fotos/uS1MOJWlGJU?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText"> auf </a><a href="https://unsplash.com/de/fotos/oacHEtIlXsA?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://insauhlenkamp.com/warum-pausen-starken-leistungsdruck-nicht-loesen/">Warum Pausen starken Leistungsdruck nicht lösen</a> erschien zuerst auf <a href="https://insauhlenkamp.com">Insa Uhlenkamp</a>.</p>
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		<title>Wie du selbst deinen Selbstwert erhöhen kannst</title>
		<link>https://insauhlenkamp.com/wie-du-zu-hause-deinen-selbstwert-erhoehen-kannst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Psychologin Insa]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jul 2023 18:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich hab eine Frage an dich: Welches Kind wird wertlos geboren? Welches Kind ist schon bei der Geburt nicht so richtig wertvoll, nicht so richtig okay wie es ist und nicht so richtig liebenswert? Ich glaube, wir sind uns da ziemlich einig, dass alle Babys und auch alle Menschen absolut liebenswert sind. Auch wenn Babys  ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://insauhlenkamp.com/wie-du-zu-hause-deinen-selbstwert-erhoehen-kannst/">Wie du selbst deinen Selbstwert erhöhen kannst</a> erschien zuerst auf <a href="https://insauhlenkamp.com">Insa Uhlenkamp</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab eine Frage an dich: Welches Kind wird wertlos geboren?<br />
Welches Kind ist schon bei der Geburt nicht so richtig wertvoll, nicht so richtig okay wie es ist und nicht so richtig liebenswert?</p>
<p>Ich glaube, wir sind uns da ziemlich einig, dass alle Babys und auch alle Menschen absolut liebenswert sind. Auch wenn Babys vielleicht mal schreien ändert das nicht ihren Wert.<br />
Also alle Menschen sind per se wertvoll. Einfach so grundsätzlich.<br />
Das ist meine Haltung und auch die von sehr vielen anderen.</p>
<p>Aber wie sieht es so in dir aus? Fühlst du dich die meiste Zeit wertvoll, liebenswert und genau richtig?<br />
Kommen da bei dir gerade ein paar Selbstzweifel hoch oder du fühlst dich gar nicht so richtig, wie du bist? Dann ist dieser Blogeintrag genau für dich. Denn ich habe eine Übung für dich, mit der du alleine von zu Hause aus deinen Selbstwert erhöhen kannst. Schnapp dir ein Getränk deiner Wahl und tauche ein.</p>
<p>Oder ist deine Antwort eher „Ja absolut! Ich bin liebenswert, genau richtig und wertvoll.“<br />
Dann möchte ich dir ganz herzlich gratulieren zu dieser schönen Einstellung.<br />
Vielleicht kannst du hier trotzdem etwas mitnehmen. Denn dann bekommst du hier einen kleinen Einblick in die Köpfe deiner Mitmenschen. Und vielleicht kennst ja auch jemanden, bei dem die Antwort nicht so klar ausfällt wie bei dir.</p>
<h2>Sich wertvoll zu fühlen ist ein Lernprozess</h2>
<p>So wie wir so Vieles im Leben erlernen, speichern wir auch einige Informationen über unseren eigenen Wert ein.<br />
Wir lernen ganz früh, dass dieses &#8222;Wertvollsein&#8220; an Bedingungen geknüpft ist. Also, dass wir irgendwas dafür machen müssen, damit wir gemocht werden.<br />
Zum Beispiel, dass wir gute Kinder sind, wenn wir den Teller leer essen.</p>
<p>Wenn dich interessiert, was dahinter steckt und was es mit dem geliebten und ungeliebten Kind auf sich hat, findest du die Antworten darauf im Blogeintrag <a href="https://insauhlenkamp.com/wie-dein-geliebtes-inneres-kind-dich-im-griff-hat/" target="_blank" rel="noopener">„Wie dein geliebtes inneres Kind dich im Griff hat“.</a><br />
Da spreche ich mit Maria Sanchez darüber, dass das geliebte Kind ein innerer Anteil von uns ist, der genau gelernt hat, was zu tun ist, um geliebt zu werden. Das bedeutet eben, dass wir nicht einfach glücklich und frei drauf los leben und unsere Bedürfnisse erfüllen können, sondern dass wir immer ein Stück weit an diese Vorgaben, das, wofür wir geliebt werden, gebunden sind.</p>
<p>Vielleicht kennst du das auch, dass du schon ziemlich früh gelernt hast, was zum Beispiel deine Eltern gut finden. Diesen Einfluss haben aber natürlich nicht nur deine Eltern auf dich, sondern auch die Gesellschaft und zum Beispiel deine Lehrer:innen.</p>
<p>Wofür haben die dich gelobt?<br />
Von denen hast du gelernt, was sich gehört, was gut ist, was schlecht ist und besonders: Wann bist du gut?</p>
<p>Das gelobte Verhalten löst ein gutes Gefühl in uns aus.<br />
Und unser Ziel ist es, ganz häufig dieses Gefühl aufrechtzuerhalten. Denn es fühlt sich genau dann stimmig an, wenn wir das machen, was die Menschen in unserem Umfeld gut finden. Das, was unsere Mutter gut findet oder für das sich unsere Freunde oder Freundinnen entscheiden würden.</p>
<p>Oder vielleicht kennst du es auch, dass du besonders gute Leistung gebracht hast und dann wieder eine positive Rückmeldung bekommst. Durch diese Bestätigung weißt du wieder, dass du gut bist und alles passt.</p>
<h2>Selbstwert erhöhen vs. minderwertig fühlen</h2>
<p>Genau wie aus Lob lernen wir natürlich auch aus den negativen Reaktionen von unserem Umfeld zu dem Verhalten, das wir nicht an den Tag legen sollten.</p>
<p>Bei den negativen Reaktionen, die du vielleicht in deiner Kindheit mal erlebt hast, fehlt natürlich dieses schöne Gefühl, das bei Lob aufkommt. Stattdessen kann es sein, dass du ein kurzes Gefühl von Minderwertigkeit erlebt hast, also irgendwie doch nicht okay zu sein. Weil du genau da gelernt hast, wie du dich verhalten solltest, also in welcher Bedingung du &#8222;nicht ganz so richtig oder wertvoll&#8220; bist.</p>
<p>Minderwertigkeitskomplex ist ein Wort, das immer öfter seinen Weg in unseren Sprachgebrauch gefunden hat. Ich möchte dir jetzt gar nicht den Stempel Minderwertigkeitskomplex aufdrücken, aber so kannst du dir es vielleicht ein bisschen besser vorstellen. Vielleicht kennst du ja eine Person, bei der du einen Minderwertigkeitskomplex vermutest. Das Klischee wäre zum Beispiel hier ein Mensch, der übertrieben krasse Autos fährt und dabei gerne den Motor aufheulen lässt. Behalte dieses Bild vielleicht mal für einen Moment im Kopf.</p>
<p>Du hast dieses kurze Gefühl der Minderwertigkeit vielleicht sogar in der Kindheit schon erlebt. Deswegen möchtest du das möglichst gar nicht mehr fühlen. Um das zu schaffen, musst du deinen Selbstwert schützen. Das ist der Wert, den du selbst bei dir wahrnimmst und spürst.</p>
<p>Menschen wählen unterschiedliche Wege, um ihren Selbstwert aufzubauen und zu schützen. Davon sind aber nicht alle gleich gut.</p>
<p>Ein Weg ist zum Beispiel zu denken „Wenn ich viel leiste, dann bin ich viel wert und habe es richtig gemacht.“, oder „Wenn ich keine Fehler mache, dann bin ich viel wert.“ Dadurch schützt du deinen Selbstwert kurzzeitig und vermeidest, dass das Gefühl von Minderwertigkeit aufkommen kann.</p>
<p>Bei dem Autofahrer aus dem klischeehaften Beispiel kann das zum Beispiel sein: „Wenn ich ein cooles Auto fahre, dann bin ich viel wert.“</p>
<p>Ein anderer Weg ist, dich ständig so zu verhalten, wie andere es sich wünschen. Also anderen immer extrem entgegenzukommen. Das passiert im Job sowie auch privat. Aber im Coaching bekomme ich häufig von meinen Klientinnen mit, dass es besonders auf der Arbeit eine Falle ist, in die Viele schnell geraten.</p>
<h2>Warum die Schutzstrategien nicht ewig deinen Selbstwert erhöhen</h2>
<p>Das Schöne an diesen Strategien ist, dass sie uns eigentlich nur helfen wollen. Sie versuchen nämlich unseren Selbstwert zu schützen, sodass dieses Gefühl von Minderwertigkeit gar nicht aufkommen kann. Die Krux an diesen Schutzstrategien ist allerdings, dass es unfassbar anstrengend ist, all diese Verhaltensweisen immer aufrecht zu erhalten.</p>
<p>Also ständig schauen, dass du ja keinen Fehler machst. Immer darauf achten, dass du an jedem Arbeitstag alles perfekt hinterlässt. Ständig sicherstellen, dass du alle Kolleg:innen und Führungskräfte glücklich machst.</p>
<p>Das ist so eine große Herausforderung an sich selbst, der wir kaum gerecht werden können und die ganz häufig deine eigenen Bedürfnisse unterdrückt.</p>
<p>Zum Beispiel könnte ein Bedürfnis sein, dass du eigentlich gerne eine entspannte Mittagspause machst. Stattdessen arbeitest du aber doch wieder in der Mittagspause, um die Führungskraft zufriedenzustellen.</p>
<p>Sprich, deine persönlichen Bedürfnisse werden ignoriert, weil du deinen Selbstwert schützen möchtest.</p>
<p>Wir versuchen unsere Gefühle auf der Sonnenseite zu lassen, sodass es sich stimmig anfühlt.<br />
Dafür sind wir am Ende im ständigen Kampf mit uns selbst.<br />
Vielleicht findest du dich da wieder.<br />
Die entscheidende Frage ist dann: Was kannst du denn machen?</p>
<h2>Wie kann ich alleine meinen Selbstwert erhöhen?</h2>
<p>Da möchte ich dir einen Tipp mitgeben, den du mal ausprobieren kannst. Schau einfach, wie sich das für dich anfühlt und wie das für dich am besten funktioniert.</p>
<p>Also, du kannst dir das so vorstellen: Jeder Mensch hat in sich ganz viele unterschiedliche Anteile.</p>
<p>Vielleicht kennst du ja den <a href="https://insauhlenkamp.com/wie-du-dir-mit-dem-hochstapler-syndrom-deine-erfolge-absprichst/" target="_blank" rel="noopener">Blogeintrag zur inneren Kritikerin</a>. Das ist auch ein Anteil, den manche Menschen in sich tragen.</p>
<p>Anteile kannst du dir vorstellen wie Menschen, die in dir wohnen und jeweils ein starkes Bedürfnis haben. Vielleicht gibt es einen Anteil in dir, der das Bedürfnis hat, dich immer zu schützen und dich deshalb dazu bewegt, dich besonders anzustrengen, damit dir ja nichts passiert. Oder vielleicht hast du einen Anteil in dir, der das Bedürfnis nach Entspannung hat.</p>
<p>Hinter deinen Schutzstrategien steckt häufig ein Anteil von dir, der traurig ist, sich nicht gesehen fühlt und Angst hat.</p>
<p>Du kannst dir das so vorstellen, dass das dein inneres Kind ist, das sich irgendwann mal minderwertig gefühlt hat und dich jetzt unbedingt vor diesem Gefühl beschützen möchte. Seine Gefühle treiben dich nun an, ständig gute Leistungen zu erbringen.</p>
<p>Und genau um dieses Kind in dir kannst du dich jetzt einmal kümmern. Das klingt vielleicht erst mal ein bisschen abstrakt, aber lass dich einfach drauf ein und probiere es aus.</p>
<p>Setz dich dazu vielleicht gemütlich in einen Sessel und fühl in dich hinein.</p>
<p>Ich weiß, das ist alleine nicht immer so leicht, deshalb mache ich das im Coaching gerne mit meinen Klientinnen zusammen. Trotzdem weiß ich, dass das auch alleine möglich ist. Deswegen probier es ruhig mal aus. Setz dich hin und überleg dir mal, was dieses innere Kind für Bedürfnisse hat. Was braucht es eigentlich gerade und was wurde bisher überhört?</p>
<p>Denn irgendwie versucht dein innere Kind ja die ganze Zeit zu kämpfen und den Selbstwert zu schützen. Also wurden manche Bedürfnisse irgendwie bisher nicht beachtet.</p>
<p>Und du kannst auch einfach mal schauen, aus welchem Alter von dir das Kind kommen könnte. Was könnte es erlebt haben, dass es jetzt das Gefühl hat, nicht so viel wert zu sein?</p>
<p>Dann frage das Kind mal, was es braucht? Gibt es etwas, was du machen kannst?</p>
<p>Und jetzt wird es vielleicht noch einen Schritt verrückter, aber du kannst dein inneres Kind in dir auch fragen, ob es sich über eine Umarmung freuen würde. Anstatt Umarmen kannst du dein inneres Kind auch auf den Schoss nehmen und trösten, wenn es das möchte.</p>
<p>Diese Übung erfordert auf jeden Fall ein bisschen Vorstellungskraft. Aber die Arbeit mit dem inneren Kind ist so wertvoll, weil du genau hinschaust, wo die Verletzungen stattgefunden und wo die kleinen Gefühle der Minderwertigkeit dich geprägt haben.</p>
<p>Ich wünsche dir ganz viel Erfolg dabei, dich um dich selbst zu kümmern, für dich einzustehen und dir selbst zu erlauben, dich bedingungslos wertvoll zu fühlen. Denn dein eigener Wert ist nicht an Bedingungen geknüpft.<br />
Egal was du tust. Ganz egal wie du dich anderen Menschen gegenüber verhältst. Und vor allem egal wie viele Fehler du machst.<br />
Du bist immer wertvoll und liebenswert, genau so wie du bist.</p>
<p>Ich wünsche dir viel Spaß und freue mich, einen kleinen Erlebnisbericht von dir zu hören. Schreib mir gerne, wie es dir dabei ging, dich mit deinem inneren Kind auszutauschen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bis dahin alles Gute und sonnige Grüße!</p>
<p>Alles Liebe<br />
Deine Insa</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Credits: Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@bboba" target="_blank" rel="noopener">Boba Jovanovic</a> auf Unsplash</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gemeinsam im Frauennetzwerk zu mehr Leichtigkeit</title>
		<link>https://insauhlenkamp.com/gemeinsam-im-frauennetzwerk-zu-mehr-leichtigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Psychologin Insa]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jul 2023 18:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit mehreren Jahren gebe ich Workshops in den Frauennetzwerken verschiedener Unternehmen. Vor einigen Monaten war ich im Frauennetzwerk von Tanja Dittmer - HR Abteilungsleiterin für Culture, Attraction &amp; Youth bei einem großen deutschen Telekommunikationsanbieter. Sie erzählt von ihrer Erfahrung mit dem Workshop und berichtet, was sich danach im Frauennetzwerk getan hat. Workshops im Frauennetzwerk: Von  ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://insauhlenkamp.com/gemeinsam-im-frauennetzwerk-zu-mehr-leichtigkeit/">Gemeinsam im Frauennetzwerk zu mehr Leichtigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://insauhlenkamp.com">Insa Uhlenkamp</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit mehreren Jahren gebe ich Workshops in den Frauennetzwerken verschiedener Unternehmen.<br />
Vor einigen Monaten war ich im Frauennetzwerk von Tanja Dittmer &#8211; HR Abteilungsleiterin für Culture, Attraction &amp; Youth bei einem großen deutschen Telekommunikationsanbieter. Sie erzählt von ihrer Erfahrung mit dem Workshop und berichtet, was sich danach im Frauennetzwerk getan hat.</p>
<h2>Workshops im Frauennetzwerk: Von Leistungsdruck zu Leichtigkeit</h2>
<p>Ich habe in meiner Arbeit die Erfahrung gemacht, dass vor allem Frauen das Gefühl haben, immer mehr leisten zu müssen. Oft hängt ihr eigener Selbstwert an der Leistung, die sie erbringen. Dabei profitieren die Frauen genauso davon wie das Unternehmen, wenn die Arbeit mehr Freude bringt und sich starker Leistungsdruck löst.</p>
<p>Mein Ziel ist es, dass jeder und jede mehr Leichtigkeit im Arbeitsalltag findet.<br />
Deshalb habe ich angefangen, direkt in die Unternehmen zu gehen und über die psychologischen Hintergründe von Leistungsgedanken aufzuklären und Austausch und Sensibilität zu schaffen.</p>
<p>Dabei arbeite ich besonders gern mit Frauennetzwerken zusammen. Hier geht es darum, einander zu unterstützen und miteinander zu wachsen. Der interne Austausch mit Frauen, denen es oft sehr ähnlich geht wie einem selbst, kann so bereichernd sein. Externe Speaker entfachen dabei häufig einen noch tieferen Austausch durch Inhalte, an denen die Frauen weiter wachsen können.</p>
<h2>Warum es so wichtig ist, Emotionen auf der Arbeit zu verstehen</h2>
<p>Viele Mitarbeitende haben im Arbeitsalltag oft emotionale Reaktionen und fühlen sich verletzt. Und das kann häufig sehr anstrengend werden. Über lang oder kurz endet so eine Situation damit, dass die Mitarbeitenden den Job verlassen, weil die eigene Belastung nicht mehr länger tragbar ist.<br />
Genau deshalb ist es so ratsam, den Mitarbeitenden die Chance zu geben, ihre Situation aus einer neuen Perspektive zu betrachten und ihre eigenen Emotionen im Job verstehen zu lernen.</p>
<p>Jeder Mensch trägt innere Überzeugungen mit sich herum. Die haben wir meistens schon in der frühen Kindheit gebildet, deshalb lassen sie sich nicht so leicht abschütteln. Welche genau dich und dein Verhalten leiten, hängt also davon ab, was dich geprägt hat.<br />
Solche Überzeugungen oder auch Glaubenssätze können positiv und auch negativ sein. In meiner Arbeit widme ich mich vor allem den hinderlichen, negativen Glaubenssätzen. Das sind zum Beispiel: „Ich darf keine Fehler machen.“, oder „Ich muss mehr leisten, um genug zu sein.“.</p>
<p>Diese nehmen wir natürlich auch mit auf die Arbeit. Und genau dort können sie zur Belastung werden, weil sie durch unterschiedliche Situationen getriggert werden und negative Emotionen hervorrufen. Gerade wenn individuelle Themen und persönliche Überzeugungen getriggert werden, kann das schwer sein und zu psychischem Stress führen.</p>
<p>Vielleicht kennst du das ja: Der Kollege sagt zum Beispiel etwas zu dir oder die Führungskraft möchte dir eine Aufgabe rüberschieben und bei dir kommt direkt so ein negatives Gefühl auf.<br />
Genau dort ist es wertvoll genauer drauf zu schauen. Denn ein erster wichtiger Schritt ist, zu verstehen, warum einige Emotionen in uns immer wieder ausgelöst werden und wir oft die gleichen Verhaltensmuster zeigen.</p>
<p>In den Workshops mit dem Frauennetzwerk gehen wir genau auf die psychologischen Hintergründe davon ein, reflektieren individuelle Glaubenssätze und sammeln konkrete Veränderungsideen.</p>
<h2>Wie ein Frauennetzwerk die Antwort sein kann</h2>
<p>In meiner Arbeit geht es oft um Erwartungs- und Leistungsdruck, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass das so viele Arbeitnehmenden belastet.<br />
Immer mehr leisten. Nach Feierabend noch bleiben, um eine Aufgabe abschließen zu können. Bloß niemanden enttäuschen. Und immer zur Stelle zu sein, wenn jemand anderes einen braucht.<br />
Lieber nicht &#8222;Nein&#8220; sagen und Aufgaben ablehnen.<br />
Aber wer löst das am besten?</p>
<p>Und genau hier gibt es zwei Ansatzpunkte: das Individuum und die Unternehmensseite.</p>
<h3>1. „Es ist die Aufgabe der Individuen zu lernen, mit Leistungsdruck und Selbstzweifeln umzugehen.“</h3>
<p>Sich von starken Selbstzweifeln und Leistungsdruck zu lösen, kann natürlich eine lange Reise sein.<br />
Aber es ist sehr wertvoll, stärker zum eigenen Wert zu finden und dabei nicht so sehr von der Anerkennung von außen abhängig zu sein. Zum Beispiel indem du lernst, &#8222;Nein&#8220; zu sagen. Denn wenn du deine Grenzen nicht aufzeigst, kommst du irgendwann an deine eigenen Grenzen. Das habe ich selbst vor ein paar Jahren erlebt.</p>
<p>Bei manchen meiner Klient:innen erlebe ich, dass ihr starker Leistungsfokus sie bis kurz vor den Burnout bringt. Ich habe hier Coaching und Hypnose als einen sehr effizienten Weg zu mehr Leichtigkeit im Job erlebt.<br />
Wenn du dich in einer ähnlichen Situation wiederfindest, schau gerne bei meinem <a href="https://insauhlenkamp.com/coaching/">Coaching mit Hypnose-Programm</a> vorbei und melde dich gern für ein unverbindliches Kennenlerngespräch mit mir.</p>
<p>Das Individuum schaut also auf die eigene mentale Gesundheit. Aber es ist nicht der alleinige Hebel, hier auf individueller Ebene anzusetzen.</p>
<h3>2. „Es ist die Aufgabe von Organisationen, Arbeitnehmende bei Leistungsdruck und Selbstzweifeln zu unterstützen.“</h3>
<p>Das Individuum alleine kann auf sich selbst schauen, aber wenn das Arbeitsumfeld nicht mitgeht, dann ist das am Ende oft eine Sackgasse.<br />
Es ist demnach auch eine Führungsaufgabe, auf das Wohlergehen der Angestellten zu achten.</p>
<p>Es gibt viele Metaphern, die gute Führung beschreiben, aber am liebsten mag ich den Schirm und das Boot. Führung ist ein bisschen wie ein Schirm und hält den Regen ab. Der Regen ist in diesem Fall die Aufgaben und Themen zum Beispiel, die hintangestellt werden, wenn es gerade notwendig ist.<br />
Gleichzeitig ist die Führung auch wie ein Boot, das alle voller Empathie und Offenheit mitnimmt. Vor allem, wenn du ein Team leitest, ist es wichtig zu erkennen, wie es den Menschen um dich herum geht. Beobachte also dein Umfeld aufmerksam. Das gilt natürlich für Führungskräfte, aber auch unter Kolleg:innen. Denn wenn du hinsiehst, kannst du Unterstützung anbieten und alle fühlen sich ein Stück mehr gesehen.</p>
<p>Genauso gute Ergebnisse können strukturelle Veränderungen der Organisation erzielen. Da ist die entscheidende Frage, wo die Führung ihren Fokus und ihre Priorität setzt.<br />
Ich beobachte in meiner Arbeit immer mehr, dass viele Unternehmen der mentalen Gesundheit ihrer Mitarbeitenden mehr Aufmerksamkeit widmen möchten.</p>
<p>Um hier einen strukturellen Vorteil zu schaffen, können Angebote zu Themen wie Achtsamkeit und Resilienz dabei helfen, mehr Balance und Vereinbarkeit herzustellen. Das kann zum Beispiel ein Workshop sein, der online oder vor Ort stattfindet und den Austausch untereinander fördert.</p>
<p>Am Ende kommt es vor allem auf das Zusammenspiel von Individuum und Führungskraft an. Ein Individuum, das lernt, Grenzen zu setzen und belastende Glaubenssätze aufzuarbeiten, und der Führungskraft, die dies mit Angeboten unterstützt und ein gesundes Arbeitsumfeld fördert. Das funktioniert gut im Rahmen von Frauennetzwerken, in denen Führungskräfte die individuelle Förderung von Mitarbeiterinnen unterstützen.</p>
<h2>Tanja Dittmer erzählt vom Workshop im Frauennetzwerk</h2>
<p>Vor ein paar Monaten habe ich bei Tanja Dittmer im Frauennetzwerk ihres Unternehmens einen Workshop mit dem Titel: „Was wäre, wenn sich Arbeit leichter anfühlen würde?“ gehalten. Sie hat mir im Podcast-Interview davon erzählt, wie sie den Workshop im Frauennetzwerk erlebt hat und wie viel sie davon mitnehmen konnte.</p>
<p>„Ich fand den Workshop total schön, weil ein offener Austausch stattfand und viele persönliche Geschichten geteilt wurden. Es war bemerkenswert, wie transparent da kommuniziert wurde und wie offen alle mit ihren Emotionen umgegangen sind. Dadurch hatte ich das Gefühl, dass wir viel tiefer gegangen sind und der Workshop einen viel nachhaltigeren Effekt hatte.“</p>
<p>Wir haben in dem Workshop über ganz unterschiedliche Sachen diskutiert &#8211; wie individuelle Glaubenssätze, emotionale Reaktionen im Job und Unterschiede zwischen Männern und Frauen.</p>
<p>Tanja selbst hat auch eine starke Motivation in ihrem Job. Aber gerade nicht aus einem Mangel oder der Angst heraus, nicht genug zu sein oder abliefern zu müssen. Sondern einfach, weil sie Lust darauf hat, es sich gut anfühlt und weil sie es gerne macht. Das ist toll!</p>
<p>Und ich finde, genau da sollten wir ganz viele Menschen hinbringen, weil Arbeit dann einfach viel mehr Spaß machen kann. Denn Arbeit darf und kann auch ganz leicht sein.</p>
<h2>Was Tanja als Führungskraft mitnimmt</h2>
<p>„Vor allem habe ich im Workshop eine sehr starke persönliche Betroffenheit gesehen: wie viele Menschen wirklich mit so negativen Glaubenssätzen und damit verbundenen Erlebnissen zu kämpfen haben.</p>
<p>Und da bin ich nur darin bestärkt worden, in meiner Rolle als Führungskraft besonders Frauen darin zu unterstützen, mit einer positiven Selbstüberzeugung an Dinge heranzugehen, ohne diesen Leistungsdruck: Es muss jetzt mehr oder besser werden.</p>
<p>Stattdessen einfach mal sich dafür zu feiern, was man schon alles Tolles erreicht hat und was man jetzt auch gerade wieder Tolles gebaut, entwickelt oder kommuniziert hat.</p>
<p>Denn sie kennt auch Zeiten in ihrem Leben, in denen sie sich von ihrer Führungskraft total unter Druck gesetzt gefühlt hat. Im Nachhinein ist ihr bewusst, dass sie viel zu viel und sehr verbissen gearbeitet hat. Zu Tanjas Glück hat das bei ihr nicht so lange angehalten, dass es für sie zu einem großen Problem wurde. Trotzdem hat diese Zeit sie in ihrer Führungsrolle geprägt.</p>
<p>Der Workshop hat ihr wieder die Augen geöffnet, aufmerksam und sensibel auf ihr Team zuzugehen und immer wieder den Austausch zu suchen, wie sie ihn im Workshop gefunden hat.</p>
<h2>Was nach dem Workshop im Frauennetzwerk bleibt</h2>
<p>Im Workshop haben viele Menschen persönliche Geschichten erzählt, sich damit verletzlich gezeigt und viel Verständnis füreinander aufgebracht. Die meisten im Frauennetzwerk kannten sich schon vorher, aber hier konnten die Verbindungen nochmal vertieft und gestärkt werden.<br />
Tanja hat beobachtet, dass dieser offene Austausch die Authentizität und damit auch die Verbindungen gefördert hat. Außerdem hat dieser Austausch danach nicht aufgehört.</p>
<p>Stattdessen wurden diese Themen so sensibilisiert, dass auch weiterhin darüber gesprochen und darauf geachtet wurde. Dieser emotionale Aspekt hat das Bedürfnis noch viel stärker ausgelöst, sich auch über den Workshop hinaus mit den Themen zu beschäftigen. Und genau so kann guter Transfer in den Arbeitsalltag funktionieren.</p>
<p>Ich gebe Workshops vor allem in Frauennetzwerken. Aber auch in anderen Programmen, wie zum Beispiel Entwicklungsprogramme für Nachwuchsführungskräfte oder Female Talents ist der Inhalt wertvoll.<br />
Wenn dich Tanjas Erfahrung neugierig gemacht hat, dann schreib mir gerne eine Mail an hallo@insauhlenkamp.com. Und ich bin vielleicht schon bald bei dir im Unternehmen für den nächsten Workshop. Ich freue mich von dir zu hören.</p>
<p>Bis dahin wünsche ich dir alles Gute!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alles Liebe<br />
Deine Insa</p>
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		<title>5 Tipps, wie du dich klar im Job abgrenzen kannst</title>
		<link>https://insauhlenkamp.com/5-tipps-wie-du-dich-klar-im-job-abgrenzen-kannst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Psychologin Insa]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jun 2023 18:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ganz klar, Grenzen setzen und Neinsagen ist oft ein großes Thema in den Coaching-Sessions mit meinen Klientinnen. Vielleicht kennst du das ja auch. Dein Schreibtisch ist bis oben hin mit Arbeit gefüllt und trotzdem wirst du die ganze Zeit noch von anderen unterbrochen. Oder deine Führungskraft möchte dir eine weitere Aufgabe zuschieben, dabei bist du  ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://insauhlenkamp.com/5-tipps-wie-du-dich-klar-im-job-abgrenzen-kannst/">5 Tipps, wie du dich klar im Job abgrenzen kannst</a> erschien zuerst auf <a href="https://insauhlenkamp.com">Insa Uhlenkamp</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz klar, Grenzen setzen und Neinsagen ist oft ein großes Thema in den Coaching-Sessions mit meinen Klientinnen. Vielleicht kennst du das ja auch. Dein Schreibtisch ist bis oben hin mit Arbeit gefüllt und trotzdem wirst du die ganze Zeit noch von anderen unterbrochen. Oder deine Führungskraft möchte dir eine weitere Aufgabe zuschieben, dabei bist du gerade schon voll und ganz ausgelastet.</p>
<p>Früher ging es mir ähnlich und ich konnte mich überhaupt nicht gut im Job abgrenzen. Ich habe meine Grenzen immer wieder überschritten. Das war superanstrengend.<br />
Ich habe in Teilzeit gearbeitet und den Freitag für meine Selbstständigkeit gehabt. Trotzdem habe ich dann teilweise da noch was für meinen Job gemacht und an den anderen Tagen bis spät gearbeitet. Einfach, weil ich nicht wollte, dass mein Fehlen negativ auffällt oder meine Leistung nachlässt.<br />
In dieser Zeit habe ich viel ausprobiert und dazugelernt, wie Grenzen setzen gut funktionieren kann. Denn bevor ich gelernt habe, wie ich die Ursache meiner Probleme mit Coaching und Hypnose lösen kann, haben mir schon strukturelle Veränderungen sehr helfen können.</p>
<h2>5 Tipps zum im Job Abgrenzen</h2>
<p>Ich bin mir ziemlich sicher, dass einige dieser Punkte auch für dich anwendbar sind. Deshalb habe ich aus dieser Zeit fünf konkrete Tipps für dich und deinen Arbeitsalltag herausgearbeitet.</p>
<p>Denn mich hat diese bessere Abgrenzung einen Schritt näher gebracht zu mehr Leichtigkeit in meiner Arbeit.</p>
<h2>Nr. 1: Setz dir Blocker.</h2>
<p>Kalenderblocker sind ein wunderbares Mittel, um ein bisschen Stress aus dem Arbeitsalltag zu nehmen und ganz simpel Grenzen zu setzen. Denn das ist Sinn und Zweck, wenn du dich mehr im Job abgrenzen willst. Es geht darum, dass du dir Zeiten für dich und deine Arbeit, deinen Feierabend oder deine Mittagspause einträgst, wie du es bei festen Terminen auch tust. Dadurch ist es oft leichter zu kommunizieren, wann du Zeit für andere Termine hast und wann du ungestört arbeiten möchtest. Am einfachsten ist es, wenn du die Blocker in deinen Kalender einbaust und eine genaue Vorstellung davon hast, was du in dieser Zeit machen möchtest.</p>
<p>Ich frage mich zum Beispiel morgens, ab wann ich bereit für den ersten Termin bin. Montags hatte ich im Kalender immer einen Blocker bis 10 Uhr, weil ich davor einfach keine Kapazität für Termine hatte und nach dem Wochenende immer erst für mich ankommen und zum Beispiel meine E-Mails lesen wollte. An den anderen Tagen hat mir ein Blocker bis 8:30 oder 9 Uhr gereicht.<br />
Von 12 bis 13 Uhr gab es bei mir immer einen Blocker für die Mittagspause, den ich auch fast immer eingehalten habe.</p>
<p>Und abends ist es sinnvoll, einen Blocker einzusetzen, um den Feierabend festzulegen. So kannst du dich erfolgreich im Job abgrenzen. Selbst wenn du mal danach noch ein bisschen arbeitest, hast du dann zumindest keine Termine mehr so spät.</p>
<p>Für mich war das eine Riesenveränderung einzutragen, dass ich ab sofort jeden Tag maximal bis 18:00 Uhr arbeiten wollte. Davor war das oft so, dass ich noch bis spät abends etwas nachgearbeitet habe und der Tag sich einfach sehr lang gezogen hat. Das war ab dann gar nicht mehr so und das hat mir so viel gegeben!</p>
<p>Außerdem habe ich immer eine Stunde pro Vor- und Nachmittag blockiert, um durchzuatmen und Dinge zu erledigen, die ansonsten wegen Terminen und Meetings über den Tag keine Zeit fanden und am Ende des Tages angefallen wären.</p>
<p>Mein Kalender war nicht für alle einsehbar, deshalb konnte ich ganz einfach Blocker setzen, wie ich wollte. Wenn dein Kalender offener ist, finde ich, kannst du aber trotzdem zeitliche Blocker eintragen. Kommuniziere einfach offen, was du in der Zeit zu tun hast und benenne die Blocker entsprechend. So wissen deine Kolleg:innen, dass du beschäftigt bist und du kannst deine Arbeitszeit aktiv gestalten.</p>
<h2>Nr. 2: Nutze Status Nachrichten.</h2>
<p>Vielleicht nutzt du bei der Arbeit auch Chat Services, bei denen man eine Status Nachricht einstellen kann. Dann kann ich dir ans Herz legen, diesen zu nutzen. Mit dem Status kannst du alle informieren, wie gerade deine Situation ist und deine Kolleg:innen wissen direkt Bescheid, wenn sie dir eine Nachricht schreiben möchten.</p>
<p>Ich habe diese Status Nachricht vor allem gerne verwendet, wenn ich besonders beschäftigt war, um das transparent zu machen. Es gab eine Zeit, da wollte ich gerne diejenige sein, die immer zur Stelle war. Die, die immer helfen konnte und alles gegeben hat. Aber es ist eben unmöglich, immer diese Person zu sein.<br />
Wenn du stattdessen klare Grenzen setzt und kommunizierst, wie du verfügbar bist und wie nicht, dann erhältst du Respekt von den Menschen um dich herum, weil die deine Grenzen so überhaupt erst einhalten können.</p>
<p>Aber wie genau formuliere ich die Status Nachricht?</p>
<p>Hier ein paar konkrete Beispiele:</p>
<ul>
<li>Wenn du nicht jeden Tag da bist: „Liebe Kolleg:innen, ich arbeite in Teilzeit und bin zu folgenden Zeiten verfügbar: Mo-Mi 9:00-18:00 Uhr.“</li>
<li>Wenn du gerade viel zu tun hast: „Liebe Kolleg:innen, aktuell bin ich in multiple Projekte parallel eingebunden. Deshalb kann es zu Verzögerungen in den Antworten kommen.“</li>
<li>Wenn dich ständige Nachrichten stressen und ablenken: „Liebe Kolleg:innen, ich arbeite gerade fokussiert an einem Thema und habe deshalb Teams geschlossen. Für Notfälle bin ich per Handy erreichbar (Handynummer: 01.. ……..)“</li>
</ul>
<p>Schaff dir mit der Status Nachricht das, was du brauchst, um dich während des Tages fokussieren zu können und gute Arbeit zu leisten.</p>
<h2>Nr. 3: Nimm dir Zeit für Entscheidungen.</h2>
<p>Das ist ein superwichtiger Punkt, wenn es um das im Job Abgrenzen geht. Du musst nicht direkt Ja oder Nein sagen.</p>
<p>Wenn zum Beispiel deine Kollegin dir eine Nachricht schreibt und eine Aufgabe an dich rüberschieben möchte, möchtest du sie vielleicht nicht abweisen und hättest sonst fast immer Ja gesagt. Mir ging das oft so, bis ich beschlossen habe, dass sich da etwas ändern muss. Und ich zeige dir, mit welchen vier Schritten das funktionieren kann:</p>
<h3>1. Schritt:</h3>
<p>Anstatt sofort eine verbindliche Antwort zu geben, schickst du eine freundliche Nachricht, dass du überprüfst, inwiefern du das zeitlich einrichten kannst. Je nachdem, was es für eine Aufgabe ist, kannst du dazu fragen, ob eine Antwort zum Beispiel bis in zwei Stunden oder bis zum Feierabend ausreichend ist.</p>
<h3>2. Schritt:</h3>
<p>Schätze ab, wie viel Energie und Zeit du für die Aufgabe brauchen würdest.</p>
<p>Zeit finde ich hierbei meistens einfacher abzuschätzen, weil da die Kapazität im Kalender ablesbar ist. Bei der Energie ist es vielleicht schwieriger, aber behalte den Faktor auf jeden Fall trotzdem im Auge. Denn es gibt Aufgaben, die kosten mehr Energie und sind einfach intensiver.</p>
<p>Schätze also den Aufwand und deine Kapazitäten ab.</p>
<h3>3. Schritt:</h3>
<p>Schau in deinen Kalender. Was steht sonst gerade an? Wo könntest du die Aufgabe einplanen? Setze vielleicht direkt einen Kalenderblocker und plane die Umsetzung, wenn du gerade die Kapazitäten dafür hast.</p>
<h3>4. Schritt:</h3>
<p>Antworte. Wenn du die Aufgabe gerade nicht übernehmen kannst, dann füge vielleicht eine kurze Erklärung hinzu, damit sich deine Kolleg:innen verstanden fühlen.</p>
<p>Diese vier Schritte kannst du auch ganz einfach auf ein kleines Zettelchen schreiben und neben deinen Bildschirm hängen. So hast du die Erinnerung an diese Schritte immer parat.</p>
<h2>Nr. 4: Such dir einen klaren Aufgaben- oder Themenfokus.</h2>
<p>Tatsächlich war es mein Onkel, der mir diesen wichtigen Punkt auf einem Winterspaziergang mitgegeben hat, als wir darüber gesprochen haben, wie wir uns gut im Job abgrenzen können.</p>
<p>Wenn es auf der Arbeit offene Aufgaben gibt, dann werden diejenigen, die einen klaren Aufgaben- oder Themenfokus bei ihrer Arbeit haben, seltener angesprochen. Nachdem mein Onkel mir davon erzählt hat, habe ich das auch in meinem Job immer mehr beobachtet.</p>
<p>Also suche dir einen klaren Fokusbereich, für den du Expertin wirst. Kommuniziere deinen Fokus ruhig direkt mit deinem Arbeitsumfeld. An was arbeitest du genau und was sind deine Ziele? Wenn deine Kolleg:innen das genau wissen, dann wissen sie, wofür sie dich ansprechen können und wobei nicht.</p>
<p>Wenn du trotzdem mal auf etwas angesprochen wird, dass nichts mit deinem Thema zu tun hat, dann kommuniziere das auch ruhig klar. Du hast deine Positionierung und bist damit ausgelastet, das darfst du so erklären.</p>
<h2>Nr. 5: Kommuniziere deine Wünsche und Grenzen.</h2>
<p>Kommunikation ist das A und O.</p>
<p>Welche Wünsche hast du an deinen Job? Bis wann möchtest du zum Beispiel arbeiten? Und wann ist deine Grenze erreicht und es wird dir zu viel?<br />
Setze klare Grenzen, formuliere konkrete Wünsche und kommuniziere diese. Das ist besonders wichtig, wenn die anderen Tipps zum im Job Abgrenzen nicht funktionieren.</p>
<p>Aber an wen genau wendest du dich?<br />
Dabei kann die Stakeholder Matrix aus dem Projektmanagement helfen. Dort bewertest du die Menschen in deinem Umfeld danach, wie hoch ihr Interesse an deiner Arbeit und wie groß ihr Einfluss auf deine Arbeit ist.</p>
<p>Das kann vor dem Ausfüllen zum Beispiel so aussehen:</p>
<p><a id="featured-image-2" class="fusion_upload_button" href="https://insauhlenkamp.com/wp-admin/post.php?post=14825&amp;action=edit#" aria-label="Artikelbild auswählen 2"> <img fetchpriority="high" decoding="async" class="fusion-preview-image" src="https://insauhlenkamp.com/wp-content/uploads/2023/06/stakeholder-matrix-min.jpg" sizes="" srcset="" alt="In der Stakeholder Matrix kannst du dein Umfeld einsortieren." width="846" height="755" /> </a></p>
<p>https://agilescrumgroup.de/wp-content/uploads/2019/09/stakeholder-matrix.jpg</p>
<p>Genau in dieses Diagramm kannst du jetzt die Menschen aus deinem Arbeitsumfeld einordnen. Wer schiebt vielleicht Aufgaben öfters zu dir rüber und wer hat Interesse daran, was du so machst?<br />
Dadurch siehst du ganz transparent, wer eigentlich alles wo steht. Und vor allem denen, die hohes Interesse an deiner Arbeit und gleichzeitig großen Einfluss darauf haben, kommunizierst du deine Wünsche und Grenzen.</p>
<p>Mir ist es früher superschwer gefallen, Grenzen zu kommunizieren. Aber ich habe gelernt, in solchen Situationen ganz direkt und aktiv zu kommunizieren. Anders als ich es befürchtet hatte, wurden meine klaren Grenzen gar nicht abgewehrt, sondern angenommen. Meine Chefin hat sogar einmal zu mir gesagt „Insa, du bist ein super Beispiel dafür, wie man gut Grenzen setzt.“ Ich habe auch trotzdem eine Beförderung bekommen, obwohl ich meine Arbeitsstunden weiter reduziert haben. Bevor ich mich getraut habe, meine Grenzen und Wünsche zu kommunizieren, habe ich das für undenkbar gehalten. Die Welt geht nicht davon unter, dass du deine Grenzen kommunizierst. Tatsächlich ist das einfach nur superwichtig für deine mentale Gesundheit.<br />
Wie ich gelernt habe, Grenzen zu setzen, erfährst du im Blogeintrag <a href="https://insauhlenkamp.com/wie-du-lernst-souveraen-nein-zu-sagen/">&#8222;Wie du lernst, souverän Nein zu sagen&#8220;</a>.</p>
<h2>Ein Extra-Tipp: Finde die Ursache.</h2>
<p>Ich hoffe sehr, dass du diese fünf schnellen Tipps umsetzen kannst und dass sie auch für dich so gut funktionieren. Solche kleinen Schritte zum im Job Abgrenzen können oft schon den Arbeitsalltag leichter machen und ein bisschen Stress rausholen.</p>
<p>Natürlich ist das eine strukturelle Veränderung im Jetzt. Dadurch ist das „nur“ eine Verminderung von negativen Gefühlen, die bei dir vielleicht auftreten. Das kann auch schon gut funktionieren.</p>
<p>Darüber hinaus kannst du aber auch tiefer schauen, woher die negativen Gefühle denn kommen.<br />
Die Tipps können den Stress verringern, wenn er schon da ist. Aber: Warum tritt der Stress überhaupt auf? Oft haben wir uns innere Überzeugungen angeeignet, die uns früher mal geholfen haben, heute aber sehr belasten. Mir ist das bei mir selber aufgefallen, als ich vor ein paar Jahren einen sehr starken Leistungsfokus entwickelt hatte. Ich wollte immer allen gerecht werden und habe total im People Pleasing festgesteckt. Ich habe geglaubt, dass ich immer mehr leisten muss, um genug zu sein. Mein Selbstwert hing von meiner Leistung ab.</p>
<p>Wenn es dir vielleicht ähnlich geht, kann ich dir sagen, dass du es genau wie ich auch aus diesem Modus rausschaffen kannst.</p>
<p>Mir hat die Kombination aus Coaching und Hypnose aus diesen belastenden Überzeugungen und Verhaltensmustern herausgeholfen. Und genau so arbeite ich auch mit meinen Klientinnen. Im Coaching untersuchen wir Verhaltensmuster und schauen, welche inneren Überzeugungen dahinterstecken. Und genau diese Wurzeln packen wir dann in der Hypnose an und lösen sie.</p>
<p>Wie funktioniert Hypnose überhaupt? Lies dir dazu gerne den Blogbeitrag <a href="https://insauhlenkamp.com/durch-hypnose-endlich-gut-genug-sein/">„Durch Hypnose endlich gut genug sein“</a> durch. Da erkläre ich dir auch unterschiedliche Methoden, wie die Regressionshypnose, die ich immer wieder als supereffektiv erlebe.</p>
<p>Also, wenn du das Gefühl hast, du findest dich da ein bisschen wieder, schreib mir sehr gerne eine Nachricht. Wir können einfach ein kostenfreies Kennenlerngespräch vereinbaren und auf deine Situation schauen und wie dir persönlich Hypnosecoaching helfen kann. Ich freu mich auf deine Nachricht.</p>
<p>Bis dahin wünsche ich dir einen wunderschönen Tag und hoffe, dass die fünf Tipps deinen Arbeitsalltag mit mehr Leichtigkeit erfüllen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alles Liebe<br />
Deine Insa</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Credits: Foto von <span class="rTNyH RZQOk"><a href="https://unsplash.com/@touann?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Touann Gatouillat Vergos</a></span> auf Unsplash</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie dein geliebtes inneres Kind dich im Griff hat</title>
		<link>https://insauhlenkamp.com/wie-dein-geliebtes-inneres-kind-dich-im-griff-hat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Psychologin Insa]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jun 2023 18:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://insauhlenkamp.com/?p=14814</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vielleicht hast du schon mal von Arbeit mit dem inneren Kind gehört. Aber was ist das überhaupt? Und wer ist das ungeliebte Kind in mir? Lass mich so viel vorwegnehmen: Es lohnt sich sehr mal ein Blick auf dein inneres Kind zu werfen. Genau darüber habe ich mit Maria Sanchez geredet. Sie ist Traumatherapeutin und  ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://insauhlenkamp.com/wie-dein-geliebtes-inneres-kind-dich-im-griff-hat/">Wie dein geliebtes inneres Kind dich im Griff hat</a> erschien zuerst auf <a href="https://insauhlenkamp.com">Insa Uhlenkamp</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht hast du schon mal von Arbeit mit dem inneren Kind gehört. Aber was ist das überhaupt? Und wer ist das ungeliebte Kind in mir?<br />
Lass mich so viel vorwegnehmen: Es lohnt sich sehr mal ein Blick auf dein inneres Kind zu werfen.</p>
<p>Genau darüber habe ich mit Maria Sanchez geredet. Sie ist Traumatherapeutin und Autorin des Buches <a href="https://www.mariasanchez.de/Die-revolutionaere-Kraft-des-Fuehlens-Wie-unsere-Emotionen-uns-befreien/3866449" target="_blank" rel="noopener">„Die revolutionäre Kraft des Fühlens“</a>.<br />
Denn auch in der Arbeit mit dem inneren Kind lassen sich Probleme wie starker Leistungsdruck und People Pleasing lösen.</p>
<h2>Das Geheimnis hinter der Arbeit mit dem inneren Kind</h2>
<p>Als kleine Kinder sind wir wortwörtlich der Welt ausgeliefert und total abhängig von unseren Eltern und unserem engeren Umfeld.<br />
Bei der inneren Kind-Arbeit geht es um die Arbeit an den emotionalen Verletzungen, die eine Person als Kind erfahren hat. Diese Verletzungen können ganz unterschiedlich entstehen. Zum Beispiel aus schwierigen familiären Beziehungen, traumatischen Erfahrungen, aber auch aus ganz anderen herausfordernden Umständen.</p>
<p>Durch die Arbeit mit dem inneren Kind versuchst du, diese Verletzungen aufzuarbeiten und zu heilen. Das mache ich zum Beispiel in der Hypnose. Denn auch wenn diese „Urwunde“ schon vor langer Zeit entstanden ist und oft in den Tiefen unseres Unterbewusstseins begraben liegt, beeinflusst sie immer noch unser Handeln und ist Ursache für ganz aktuelle Probleme.<br />
Genau deshalb lohnt es sich sehr, sich damit näher auseinanderzusetzen.</p>
<h2>Die zwei Kinder in dir</h2>
<p>In Marias Buch „Die revolutionäre Kraft des Fühlens“ schreibt sie von zwei grundsätzlichen Systemen: dem geliebten und dem ungeliebten Kindsystem.<br />
Unser enges Umfeld hat uns während unserer Kindheit bewusst und unbewusst eine Vorstellung davon vermittelt, wie wir gut und richtig sind. Das geliebte Kind vereint alle diese Seiten von uns, die wir aufgebaut haben, damit wir Liebe, Anerkennung und Sicherheit bekommen. Das sind vor allem erstrebenswerte Eigenschaften wie Höflichkeit, Fröhlichkeit und Strebsamkeit.<br />
Es ist quasi die Antwort auf: Was muss ich tun, um geliebt zu werden? Die Antwort darauf kann für alle ganz unterschiedlich ausfallen.<br />
Dieses „So bist du richtig“-Bild von unserem Umfeld, haben wir zu unserem Bild gemacht.</p>
<p>Dem System steht dein ungeliebtes inneres Kind gegenüber. Hier sind alle Ich-Seiten in uns vereint, die eben nicht in dieses Bild des geliebten Kindes passen. Zu diesen Seiten gehören zum Beispiel Aggression, Angst und Schwäche.</p>
<h2>Der ewige innere Konflikt</h2>
<p>Diese beiden Systeme sind im ewigen Kampf. Denn durch das Bedürfnis nach Liebe und Geborgenheit versuchen wir immer dem geliebten Kind zu entsprechen. Wir wünschen uns Akzeptanz und wollen die Erwartungen im Außen erfüllen, weil wir gelernt haben, dass unser Bedürfnis so gestillt werden kann. Gleichzeitig ist das für uns aber unfassbar anstrengend.<br />
Leistungsdruck ist demnach nichts anderes als die Seite in uns, die sich über Jahrzehnte anstrengt, richtig zu sein.<br />
Das ungeliebte Kind hält jedoch immer dagegen, indem es zum Beispiel Makel ausmerzt, sich immer weiter selbst optimiert, Konfrontation mit der Urwunde vermeidet und mit den Gedanken alleine sein umgeht.<br />
Es ist ein ewiges Hin und Her.</p>
<p>Das kann zum Beispiel so aussehen: Du wirst befördert und hast Erfolg und alles scheint wunderbar. Dann kommst du aber abends nach Hause, hast einen Essanfall, fühlst dich traurig und ausgelaugt oder kommst vom Fernseher nicht weg. Und du fragst dich, was ist denn jetzt los? Es war doch alles gut.<br />
Was los ist? Der innere Konflikt der beiden Kinder: geliebtes inneres Kind gegen ungeliebtes inneres Kind.<br />
Und dieses ewige kämpferische Interagieren zwischen den Systemen kann uns wahnsinnig viel Lebenskraft kosten.</p>
<h2>Fühlen statt Funktionieren</h2>
<p>Wir leben in einer Geliebtes-Kind-Gesellschaft. Wir bekommen Anerkennung von außen, wenn wir erfolgreich sind, wenn wir schnell sind, wenn wir nicht zu emotional sind.<br />
Ist die Beförderung wirklich ein großer Erfolg? Oder ist Erfolg nicht viel eher, wenn deine Beziehung zu dir selbst besser wird? Denn das Ziel sollte doch nicht sein, in dem Geliebten-Kind-System in ein bestimmtes Förmchen zu passen. Viel schöner ist es, wenn wir alle näher zu uns selbst finden und den Schmerzensschrei des ungeliebten Kindes nicht länger verdrängen.</p>
<p>Denn wir sind keine Maschinen, die gut funktionieren sollten. Wir sind menschliche, fühlende Wesen mit unterschiedlichen Seiten und ganz verschiedenen Dynamiken.<br />
Allerdings werden wir ganz früh schon in eine Form gepresst, sodass uns gar nicht auffällt, dass das nicht normal ist. Deshalb lohnt es sich mal den Blickwinkel zu wechseln, wie wir auf uns selbst schauen.</p>
<p>Wenn wir wirkliche Veränderung in unserem Leben erreichen treffen wollen, dann müssen wir uns mit der Ursache auseinandersetzen, anstatt die Symptome zu bekämpfen. Das kann bedeuten, das eigene ungeliebte Kind näher kennenzulernen und sich auch deren Bedürfnissen zu widmen.<br />
Ich habe Hypnose in meiner Arbeit mit Klientinnen hierbei als supereffektiv erlebt. Wenn du mehr zu mir und meiner Arbeit mit Coaching und Hypnose lesen möchtest, schau einfach hier.<br />
Wie genau Hypnose überhaupt funktioniert, erfährst du im Blogbeitrag „Durch Hypnose endlich genug sein.“</p>
<h2>Marias Weg zur Heilung und ihr inneres Kindes</h2>
<p>Maria weiß, wie es sich anfühlt, gefangen zu sein. In einem Kreislauf aus eigenen Leistungsansprüchen und belastenden Glaubenssätzen. Dazu kamen die Diagnosen Depression und Angststörung. So richtig nahm das alles seinen Lauf zu Beginn ihres Medizinstudiums. Marias traumatische Kindheit, die sie bis dahin stark verdrängt hatte, drängte sich auf einmal mit aller Kraft nach vorne.</p>
<p>Sie suchte sich Hilfe und die wöchentliche Stunde bei einer Psychotherapeutin wurde zu ihrem Lebensanker. Gleichzeitig hat sie für sich Schritt für Schritt eine Selbstbegleitung entwickelt, die ihr aus ihrer schweren Situation geholfen hat. Dabei hat die Arbeit mit dem inneren Kind eine sehr große Rolle gespielt. Maria beschreibt die Erfahrung als ein großes Aufwachen in einem anderen Bewusstsein.</p>
<p>Heilung ist nie linear. Es gibt immer Hochs und Tiefs. Wenn es wirklich darum geht, sich mit all der inneren Tiefe zu erforschen und kennenzulernen, dann ist das keine lineare Erfahrung.<br />
Heilung braucht Zeit und es ist ein Abenteuer. Manchmal kommen wir durch innere Landschaften, die sehr steinig sind und wir wissen gar nicht, wie wir uns da gut an die Hand nehmen können.<br />
Genau dann ist es wichtig, sich erst mal innerlich auf eine Bank zu setzen und zu beobachten. Aber dann kommen wir eben auch durch Landschaften, wo wir Seiten von uns entdecken, von denen wir vielleicht bis dahin nicht mal etwas wussten. Und diese tiefe innere Heimkehr kann unglaublich bewegend sein.</p>
<h2>Der Erwartungsdruck-Teufelskreis</h2>
<p>Genau dieser Ansatz kann auch in anderen Kontexten helfen. Zum Beispiel bei Leistungsdruck oder auch Erwartungsdruck.<br />
Denn genau dieser Druck tritt oft nicht nur auf der Arbeit auf, sondern auch wenn es um die eigene Entwicklung geht.</p>
<p>Wenn du also dieses Gefühl wahrnimmst oder vielleicht ein Muster in deinem Verhalten beobachtest, dann schau da mal ganz genau drauf. Und überlege dir, was kannst du jetzt gerade davon mitnehmen? Bringt dieses Gefühl vielleicht gerade eine Erkenntnis mit sich oder kannst du daraus etwas lernen?</p>
<p>Wir sind kollektiv stark geprägt, lösungsorientiert zu denken. Sogar so sehr, dass wir die Gewalt, die oft in dem lösungsorientierten Ansatz steckt, gar nicht bemerken. Denn genauso kann zum Beispiel Erwartungsdruck zu einem Teufelskreis werden:</p>
<ul>
<li>Du empfindest Erwartungsdruck.</li>
<li>Du schaust darauf und fragst dich, was du daraus lernen kannst.</li>
<li>Das kann wiederum zu einer Erwartung werden. Es fühlt sich an wie ein Anspruch, dass es hier einen Sinn geben muss. Es muss hier quasi einen Lernerfolg geben.</li>
<li>Und so stehst du wieder am Anfang und empfindest womöglich noch mehr Erwartungsdruck.</li>
</ul>
<h2>Beobachten statt Lösen</h2>
<p>Das heißt, manchmal greifen wir nach Lösungsansätzen, die eigentlich Teil des Problems sind. Gleichzeitig widmen wir uns oft nur oberflächlich den Symptomen, anstatt dass wir der Urwunde widmen, wie es bei der Arbeit mit dem inneren Kind gemacht wird.</p>
<p>In solchen Momenten hilft es, einen Schritt nach hinten zu gehen. Ein bisschen so, als wärst du in einem Museum und die Gemälde reichen hoch bis zur Decke.<br />
Betrachte alles einfach mal so, wie es ist. Da kann es wirklich erst mal hilfreich sein, sich einzugestehen. „Ich stehe unter Druck.“<br />
Erlaube dir Angst zu haben. Es ist in Ordnung.</p>
<p>Du musst jetzt gerade gar nichts lösen. Erst mal baust du eine Brücke zu den tieferen Ebenen in dir und lernst die Gefühle in dir kennen. Anstatt auf einer oberflächlicheren Ebene sofort nach Lösungsstrategien zu suchen.</p>
<p>Die erste Frage ist also: Wo stehe ich innerlich überhaupt?<br />
Nicht: Wo sollte ich stehen?</p>
<p>Es ist ein Abenteuer, sich tiefer kennenzulernen, ohne zu wissen, wohin die Reise geht. Das macht Angst, weil es bedeutet, dass die Kontrolle ein Stück weit abgegeben wird.<br />
Aber genau mit der Angst, dann weiterzugehen und sie zu erforschen, bringt uns letztlich eine emotionale Intimität mit uns selbst, die sonst so schnell verloren geht. Wenn wir in versteckten Kleidern eigentlich immer noch in uns eine Optimierung auslösen, dann eben im Kleid von „alles darf da sein“.</p>
<h2>Was dein inneres Kind dir lehrt</h2>
<p>Bei der Arbeit mit dem inneren Kind geht es auch viel darum, zu lernen, sich selbst anzunehmen mit allen Gefühlen und Bedürfnissen, ohne in irgendeine Form passen zu müssen.</p>
<p>Bei diesem ersten Blick nach innen geht es auch viel darum zu erkennen, wie wir mit uns selbst reden. Denn oft sind wir zu uns selbst viel härter und gemeiner als zum Beispiel zu einer Freundin.<br />
Ich habe diese meckernde Stimme in meinem Kopf meine „innere Kritikerin“ getauft. Im Blogeintrag &#8222;<a href="https://insauhlenkamp.com/wie-du-dir-mit-dem-hochstapler-syndrom-deine-erfolge-absprichst/">Wie du dir mit dem Hochstapler-Syndrom deine Erfolge absprichst</a>&#8220; findest du noch mehr zur inneren Kritikerin und wie ich einen guten Umgang mit ihr gefunden habe.</p>
<p>Ich begleite Klientinnen auf ihrer Reise weg von Leistungsdruck und hin zu mehr Leichtigkeit im Job. Dabei arbeiten wir auch intensiv mit dem inneren Kind, um die Ursache des Problems zu lösen. Ich durfte Hypnose bei mir selbst und meinen Klientinnen schon als supereffektiv erleben. Wenn ich auch dich auf deiner Reise begleiten darf, findest du <a href="https://insauhlenkamp.com/coaching/">hier</a> mehr Infos zu mir und meinem Angebot.</p>
<p>Ich wünsche dir alles Gute und eine wundervolle Woche.</p>
<p>Alles Liebe<br />
Deine Insa</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://insauhlenkamp.com/wie-dein-geliebtes-inneres-kind-dich-im-griff-hat/">Wie dein geliebtes inneres Kind dich im Griff hat</a> erschien zuerst auf <a href="https://insauhlenkamp.com">Insa Uhlenkamp</a>.</p>
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		<title>Warum du andere enttäuschen musst</title>
		<link>https://insauhlenkamp.com/warum-du-andere-enttaeuschen-musst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Psychologin Insa]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 May 2023 18:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://insauhlenkamp.com/?p=14796</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es gibt keinen Weg daran vorbei, andere Menschen zu enttäuschen. Du musst sogar andere enttäuschen. Und du kannst es auch, obwohl es dir vielleicht noch schwerfällt. Ich möchte dir von einer Situation berichten, in der es mir nämlich genau so ging. Ich hatte so schreckliche Angst, andere Menschen zu enttäuschen. Und genau dann hatte ich  ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://insauhlenkamp.com/warum-du-andere-enttaeuschen-musst/">Warum du andere enttäuschen musst</a> erschien zuerst auf <a href="https://insauhlenkamp.com">Insa Uhlenkamp</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span data-contrast="auto">Es gibt keinen Weg daran vorbei, andere Menschen zu enttäuschen.<br />
</span><span data-contrast="auto">Du musst sogar andere enttäuschen. Und du kannst es auch, obwohl es dir vielleicht noch schwerfällt.<br />
</span><span data-contrast="auto">Ich möchte dir von einer Situation berichten, in der es mir nämlich genau so ging. Ich hatte so schreckliche Angst, andere Menschen zu enttäuschen. Und genau dann hatte ich in meinem Job eine Zusatzrolle. Neben meiner normalen Rolle im Job durfte ich ein Team leiten.</span></p>
<p><span data-contrast="auto">Ich habe viel Spaß gehabt in der Rolle, aber habe leider immer mehr gemerkt, dass das zu viel für mich war. </span><span data-contrast="auto">Mir ist alles zu viel geworden. Ich hielt den perfekten Kurs in Richtung Burnout. Glücklicherweise habe ich noch die Kurve gekriegt. Aber genau das war die Situation. Ich hatte diese Rolle, aber ich wollte sie irgendwann einfach nur noch loswerden.</span></p>
<p><span data-contrast="auto">Ich habe mir also einen drei Monatsplan erstellt, um mein Stresslevel unter Kontrolle zu kriegen. Ganz konkret habe ich mir aufgeschrieben, in welchem Monat ich in meinem Job was herunterfahre.<br />
</span><span data-contrast="auto">Und Teil dieses Plans war es, diese Rolle abzugeben. Aber es fiel mir superschwer, das</span> <span data-contrast="auto">intern zu kommunizieren. Obwohl ich es total legitim fand, weil ich ja offensichtlich schon genug Aufgaben auf meinem Schreibtisch liegen hatte. Ich wollte die Zusatzrolle auf jeden Fall abgeben.<br />
</span><span data-contrast="auto">Ich wusste allerdings, dass meine Chefin unbedingt wollte, dass ich diese Rolle weiter mache. Und sie zu enttäuschen schien mir wie das Schlimmste, was ich tun könnte. </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Am Ende lief es blöderweise so, dass ich einem Kollegen davon erzählt hatte und meine Chefin es nicht mal von mir selbst, sondern von ihm erfahren hat. Das zeigt einfach, wie unglaublich schwer es mir fiel, das anzusprechen. Und das alles nur, weil meine Angst so groß war, sie zu enttäuschen. </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Wie so oft kann ich dir also eins sagen: Du bist nicht allein. Es kommt sehr häufig vor, dass Menschen Angst haben, andere zu enttäuschen. Ich kenne das von mir selbst, aber auch von meinen Klientinnen nur zu gut.</span></p>
<h2><b><span data-contrast="auto">Woher kommt die Angst, niemanden enttäuschen zu wollen?</span></b><b><span data-contrast="auto"> </span></b></h2>
<p><span data-contrast="auto">Vielleicht kennst du den Begriff „FOMO“. Der steht für Fear of Missing Out, also die Angst, etwas zu verpassen.<br />
</span><span data-contrast="auto">Einen ähnlichen Begriff gibt es für die Angst zu enttäuschen: „FODO</span><span data-contrast="auto">“ – Fear of Disappointing Others.<br />
</span><span data-contrast="auto">Also, es ist ein bekanntes Phänomen, das da auftritt. Die Frage ist: was steckt dahinter? </span></p>
<h3><b><span data-contrast="auto">Suche nach Anerkennung</span></b></h3>
<p><span data-contrast="auto">Einmal ist es der Wunsch, gemocht zu werden. Dazu gehört die Angst vor Liebesentzug von geliebten Menschen. Wenn ich etwas nicht so mache, wie andere es wollen und ich jemanden also enttäusche, dann besteht für mich gegebenenfalls genau dafür ein Risiko.<br />
</span><span data-contrast="auto">Also, dass sie mir nicht mehr das geben, was sie mir bisher geben und dass die mich nicht mehr genau so wollen. Sprich, es ist eine Suche der Anerkennung aus dem Außen</span><span data-contrast="auto">. </span></p>
<h3><b><span data-contrast="auto">Abhängigkeit von Feedback</span></b></h3>
<p><span data-contrast="auto">Wenn eine Reaktion von außen kommt, dann lässt du das ganz nah an dich ran. Zum Beispiel in meinem Fall war mir das Feedback meiner Chefin sehr wichtig.<br />
</span><span data-contrast="auto">Ich habe ihre Reaktionen sehr stark mit meinem Selbstwert verknüpft. Wenn sie meine Arbeit gut fand, dann dachte ich auch, ich bin gut genug, so wie ich bin. Ich bin richtig, wie ich bin.<br />
</span><span data-contrast="auto">Solange es positives Feedback gab, war alles gut.</span></p>
<p><span data-contrast="auto">Aber natürlich gab es nicht immer positives Feedback.<br />
</span><span data-contrast="auto">Wenn man dann Riesenangst bekommt, andere zu enttäuschen und möglicherweise ein negatives Feedback bekommt, dann beginnt es schnell, Selbstzweifel zu regnen. „Dann bin ich wahrscheinlich doch nicht richtig, wie ich bin. Und ich bin gar nicht so viel wert.“<br />
</span><span data-contrast="auto">Genau das ist das Risiko hier. Und es zeigt, dass es nicht nur um eine kurze Reaktion von anderen geht, die wir erwarten und die wir kurz für den Moment interpretieren. Sondern wir interpretieren ganz häufig diese Reaktion mit unseren persönlichsten Gefühlen und Überzeugung</span><span data-contrast="auto">en</span><span data-contrast="auto"> wie unserem Selbstwert. </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Mehr zur Abhängigkeit von Feedback und wie du dich davon lösen kannst findest du im Blogbeitrag &#8222;<a href="https://insauhlenkamp.com/warum-feedback-suechtig-machen-kann/">Warum Feedback süchtig machen kann</a>&#8222;.</span></p>
<h3><b><span data-contrast="auto">Situationen größer interpretieren</span></b></h3>
<p><span data-contrast="auto">Was dann zusätzlich passiert ist, dass du die Situation viel größer interpretierst als sie ist. Ob ich meine Zusatzrolle zum Beispiel mache oder nicht, ist gar nicht so existenziell bedrohlich, wie es mir zuerst schien.<br />
</span><span data-contrast="auto">Aber diese Interpretation findet so statt, dass du für einen Moment denkst: „Oh nee. Das ist wirklich alles lebensverändernd, wie ich mich jetzt gerade verhalte.“<br />
</span><span data-contrast="auto">Und immer, wenn so was aufkommt, dann zeigt das, dass das mit den innersten </span><span data-contrast="auto">und meistens frühen</span><span data-contrast="auto"> Erlebnissen </span><span data-contrast="auto">und Ängsten zusammenhängt. Die hattest du früher mal und seitdem begleiten sie dich und führen dich zu irrationalem Verhalten.<br />
</span><span data-contrast="auto">Das ist also der Moment, wo wir genauer hinschauen dürfen. Was ist hier eigentlich los? Warum mache ich mir da so ein Kopf drum? Warum mache ich mir hier so große Sorgen?<br />
</span><span data-contrast="auto">Diese Überzeugungen sind nämlich im Kindheitsalter entstanden. Wir kommen gleich noch darauf zurück, was für eine Rolle Hypnose hier spielen kann.</span></p>
<h2><b><span data-contrast="auto">Die Rolle von Schuld und Scham beim Enttäuschen</span></b><b><span data-contrast="auto"> </span></b></h2>
<p><span data-contrast="auto">Schuld und Scham sind häufig mit dabei, wenn es darum geht, jemanden zu enttäuschen.</span></p>
<p><span data-contrast="auto">Bei </span><b><span data-contrast="auto">Schuld</span></b><span data-contrast="auto"> ist es zum Beispiel so, dass die Führungskraft sich für dich eingesetzt haben könnte, dass du diese Rolle übernehmen darfst und dir das zugetraut hat. Und jetzt hast du ein Schuldgefühl, ihr da gerecht werden zu müssen. Das ist ein sehr häufiger Fall.<br />
</span><span data-contrast="auto">Oder zum Beispiel in Bezug auf unsere Eltern ist es so, dass die so viel für uns getan haben. Und jetzt möchtest du sie potenziell auch in ihrer Erwartung nicht enttäuschen, weil du glaubst, dass du es ihnen schuldig bist.</span></p>
<p><span data-contrast="auto">Bei der </span><b><span data-contrast="auto">Scham</span></b><span data-contrast="auto"> ist es so, dass du eben, wenn du einer Erwartung nicht gerecht wirst, dich potenziell wie eine Versagerin fühlst. Wir sind aufgewachsen mit dem Verständnis, dass Scheitern etwas Schlechtes sei. Erwartungen nicht zu erfüllen, sei peinlich. Wenn du andere enttäuscht, sollte dir das unangenehm und peinlich sein. Aber trau dich das mal zu hinterfragen. Ich sehe das nämlich absolut nicht so.<br />
</span><span data-contrast="auto">Bei einer Coaching-Klientin von mir war dieses Motiv mal so groß, dass sie unbedingt einen Job wollte, wo die Erwartung</span><span data-contrast="auto">en</span><span data-contrast="auto"> an sie ganz niedrig waren. Einfach, weil sie so große Angst hatte, zu versagen. Es hat sie so erleichtert</span><span data-contrast="auto">,</span><span data-contrast="auto"> zu wissen, sie kann auf jeden Fall diesen Erwartungen gerecht werden und wird auf keinen Fall enttäuschen. Wegen dieser Angst hat sie sich immer unter Wert verkauft. </span></p>
<h2><b><span data-contrast="auto">Enttäuschen ist eine Entscheidung</span></b></h2>
<p><span data-contrast="auto">Aber warum muss ich denn jetzt enttäuschen? Kann ich nicht einfach alles immer so weiter machen? Weiter People Pleasing betreiben und niemanden enttäuschen?<br />
</span><span data-contrast="auto">Der Punkt ist, dass das einfach unmöglich ist. Es ist sehr, sehr schwierig, immer allen gerecht zu werden. Und es ist noch schwieriger, dich selbst dabei nicht zu verlieren.<br />
</span><span data-contrast="auto">Es ist unausweichlich, dass dieser Weg zu Mindfuck, Stress und sogar bis zum Burnout führt. Und dabei begleitet dich ständiges Gedankenkreisen.</span></p>
<p><span data-contrast="auto">Das gilt alles für den Arbeitsalltag, aber natürlich ist es das Gleiche </span><span data-contrast="auto">im privaten Kontext. Auch da sind wir ständigen Erwartungen ausgesetzt. Aber wir können nicht allen gerecht werden. Das ist die Realität.<br />
</span><span data-contrast="auto">Eine Tante von mir hat mal durchleuchten lassen, dass sie es gut finden würde, wenn ich Psychotherapeutin mit festem Kassensitz werde. Aber ich wusste, dass das nicht mein Weg ist. Ein Nein zu ihr bedeutet also gleichzeitig ein Ja für mich und meine Bedürfnisse. Sie in diesem Aspekt zu enttäuschen bringt mich also gleichzeitig viel näher zu mir selbst.<br />
</span><span data-contrast="auto">Und deswegen hast du gar keine Wahl. Es ist unmöglich, allen gerecht zu werden und alle immer glücklich zu stellen. Die Frage ist hier vor allem, ob du die richtigen Menschen enttäuscht. </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Also, es ist wichtig, dir zu überlegen</span><span data-contrast="auto">:</span> <span data-contrast="auto">W</span><span data-contrast="auto">elche Menschen möchte ich eigentlich enttäuschen? Und welche möchte ich wirklich nicht enttäuschen? Wäge ab. Mache diese Wahl aktiv.<br />
</span><span data-contrast="auto">Diese Entscheidung ist so wichtig, denn ansonsten gibst du Menschen, die es nicht verdient haben, Macht über deine Gefühle und Gedanken, weil ihre Erwartungen dich so sehr mitnehmen und beeinflussen.<br />
</span><span data-contrast="auto">Das ist die Wahl, die du machen kannst: Was sind eigentlich meine Werte? Und wer ist mir wichtiger?<br />
</span><span data-contrast="auto">Wen möchte ich wirklich nicht enttäuschen? Und bei wem ist es okay, wenn es passiert? </span></p>
<h2><b><span data-contrast="auto">Warum</span></b><b><span data-contrast="auto"> es so wichtig ist, gerade auf der Arbeit zu enttäuschen</span></b></h2>
<p><span data-contrast="auto">Gerade im Jobkontext kann es passieren, dass die Erwartungen immer mehr werden. Dass da immer mehr auf dich zukommt und vor allem deine eigenen Erwartungen immer weiter wachsen. </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Genau da habe ich gelernt, dass es auch ganz wichtig ist zu sehen, welche Relevanz hier eigentlich gerade meinen Job </span><span data-contrast="auto">hat</span><span data-contrast="auto">? </span><span data-contrast="auto">Und welche Relevanz haben die Menschen in meinem privaten Umfeld? Wie wichtig ist mir meine Familie? Wie wichtig sind mir meine Freunde und ja, wie wichtig sind mir eigentlich meine Kolleg:innen und Führungskräfte?</span></p>
<p><span data-contrast="auto">In ganz vielen Fällen bei meinen Coaching-Klientinnen stelle ich fest, dass sie sehr stark damit beschäftigt sind, im Job nicht zu enttäuschen. Während sie aber irgendwie privat die Menschen enttäuschen, weil sie mit so viel Leistungsdruck ihrer Arbeit hinterherrennen. Dabei ist es häufig aber so, dass den Klientinnen eigentlich ihr privates Umfeld viel wichtiger ist.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><b><span data-contrast="auto">Enttäuschen</span></b><b><span data-contrast="auto"> muss gelernt sein</span></b></h2>
<p><span data-contrast="auto">Du musst andere Menschen enttäuschen, um zu lernen, dass davon die Welt nicht untergeht. Das Leben geht weiter. Andere zu enttäuschen ist nicht so existenziell bedrohlich, wie es dir vielleicht noch scheint.<br />
</span><span data-contrast="auto">Das ist eine Erfahrung, die du immer wieder machen musst: Es ist doch nicht so schlimm, andere zu enttäuschen.<br />
</span><span data-contrast="auto">Du wirst immer wieder feststellen, dass du trotzdem noch zu Partys eingeladen wirst oder trotzdem noch besondere Aufgaben oder eine Beförderung, eine Gehaltserhöhung oder auch Lob und Anerkennung bekommst.<br />
</span><span data-contrast="auto">Das darfst du viele Male erleben, um dir selbst zu beweisen, dass alles okay ist und es gar nicht schlimm ist, andere zu enttäuschen. </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Denn wenn du anfängst, Nein zu sagen und Grenzen zu setzen, dann werden auch deine sozialen Beziehungen gesünder, weil andere wissen, was sie von dir erwarten können und was nicht.<br />
</span><span data-contrast="auto">Das klingt vielleicht erst mal komisch, wenn du voll im Modus bist, nie zu enttäuschen und immer allen gerecht zu werden. Aber für dein Umfeld ist es manchmal schwierig zu erahnen, was eigentlich okay ist. Deswegen darfst du Nein sagen.<br />
</span><span data-contrast="auto">Es wird sich positiv auswirken auf deine sozialen Beziehungen</span><span data-contrast="auto">. Und ist also eine totale Win-Win-Situation.<br />
</span><span data-contrast="auto">Du kannst deine Grenzen einhalten, auf deine Bedürfnisse hören und Überlastung im Job und zu starkem Leistungsfokus entkommen. Und deine Mitmenschen können dir gegenüber auch offen ihre Grenzen kommunizieren und wissen</span><span data-contrast="auto">, dass sie auf dich zählen können.</span></p>
<h2><b><span data-contrast="auto">Die</span></b><b><span data-contrast="auto"> Lösung </span></b><b><span data-contrast="auto">für mehr Leichtigkeit</span></b></h2>
<p><span data-contrast="auto">Häufig hängt diese Angst zu enttäuschen mit frühen Erfahrungen zusammen, die du vor vielen Jahren gemacht hast. Die haben dir irgendwie gezeigt, dass du nicht enttäuschen darfst, weil das existenziell bedrohlich sein kann. Du hast </span><span data-contrast="auto">vielleicht gelernt, dass du dich </span><span data-contrast="auto">irgendwie so verhalten musst, dass deine Bezugsperson dir weiter Nahrung gibt und für dich da ist.<br />
</span><span data-contrast="auto">Um wirklich dieses Problem da zu lösen, wo es entstanden ist, also an der Wurzel, ist die Hypnose ein ganz toller Weg. Denn dabei kannst du genau herausfinden, was da eigentlich für ein Gefühl hinter steckt und wo es herkommt.<br />
</span><span data-contrast="auto">Und genau dort kann man es in der Hypnose dann lösen. Mit welchen Methoden ich da gerne arbeite und wie das überhaupt funktioniert, erfährst du im Blogbeitrag „<a href="https://insauhlenkamp.com/durch-hypnose-endlich-gut-genug-sein/">Durch Hypnose endlich gut genug sein</a>“.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span data-contrast="auto">Ich habe Hypnose als supereffektiven Weg erlebt, um meine Klientinnen von dem Druck, immer alle Erwartungen erfüllen zu wollen, zu befreien.<br />
</span><span data-contrast="auto">Denn das wartet auf der anderen Seite von „niemanden enttäuschen wollen“: mehr Leichtigkeit im Job und Freiheit, sich den eigenen Bedürfnissen zu widmen.</span></p>
<p><span data-contrast="auto">Wenn du diesem Ziel näherkommen möchtest, komme sehr gerne auf mich zu, schreib mir eine E-Mail oder eine Nachricht. Und wir können in einem kostenlosen, online Kennenlerntreffen schauen, ob Coaching und Hypnose für dich und deine aktuelle Situation gerade der passende Weg ist</span><span data-contrast="auto">.</span></p>
<p><span data-contrast="auto">Ich wünsche dir von Herzen alles Gute. Und vergiss nicht, dass du immer richtig bist, auch wenn du mal für dich einstehst und dabei potenziell andere enttäuscht. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span data-contrast="auto">Alles Liebe<br />
</span><span data-contrast="auto">Deine Insa</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Credits: Foto <span class="rTNyH RZQOk">von <a href="https://unsplash.com/@giuliamay?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Giulia May</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/flyaBC0TN-I?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://insauhlenkamp.com/warum-du-andere-enttaeuschen-musst/">Warum du andere enttäuschen musst</a> erschien zuerst auf <a href="https://insauhlenkamp.com">Insa Uhlenkamp</a>.</p>
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		<title>Wie du dir mit dem Hochstapler-Syndrom deine Erfolge absprichst</title>
		<link>https://insauhlenkamp.com/wie-du-dir-mit-dem-hochstapler-syndrom-deine-erfolge-absprichst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Psychologin Insa]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 May 2023 18:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mir begegnet das Hochstapler-Syndrom in meiner Arbeit immer wieder. Viele Klientinnen von mir sind vertraut mit diesem Phänomen. Im Interview mit Laura Kellermann, Psychologin, Autorin und Coach, hat sie auch ihre Erfahrungen zum Hochstapler-Syndrom mit eingebracht. Deshalb ist es an der Zeit zu schauen: Was steckt hinter dem Hochstapler-Syndrom? Warum geht es hierbei um mehr  ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://insauhlenkamp.com/wie-du-dir-mit-dem-hochstapler-syndrom-deine-erfolge-absprichst/">Wie du dir mit dem Hochstapler-Syndrom deine Erfolge absprichst</a> erschien zuerst auf <a href="https://insauhlenkamp.com">Insa Uhlenkamp</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mir begegnet das Hochstapler-Syndrom in meiner Arbeit immer wieder. Viele Klientinnen von mir sind vertraut mit diesem Phänomen.<br />
Im Interview mit Laura Kellermann, Psychologin, Autorin und Coach, hat sie auch ihre Erfahrungen zum Hochstapler-Syndrom mit eingebracht.</p>
<p>Deshalb ist es an der Zeit zu schauen: Was steckt hinter dem Hochstapler-Syndrom? Warum geht es hierbei um mehr als „nur“ Selbstzweifel? Wie erkennt man dieses Phänomen im Arbeitsalltag? Und vor allem: Wie kannst du das Hochstapler-Syndrom überwinden?</p>
<h2>Was steckt dahinter?</h2>
<p>Ich glaube, viele kennen das Hochstapler-Syndrom. Und wenn nicht den Namen, dann oft zumindest das Gefühl, das dahinter steckt. Im Internet findet man stattdessen auch oft die Begriffe Imposter-Syndrom oder -Phänomen.</p>
<p>Also, das Hochstapler-Syndrom ist keine Erkrankung, sondern es ist einfach ein psychologisches Phänomen. Im Mittelpunkt stehen dabei Zweifel in Bezug auf den eigenen Erfolg und auf die eigene Leistung.<br />
Das klingt jetzt vielleicht noch ziemlich abstrakt. Aber ganz konkret bedeutet das einfach nur, dass man zum Beispiel eine Top Karriere hinlegt oder einen super Job macht, aber sich trotzdem die ganze Zeit die eigenen Erfolge nicht eingesteht.</p>
<p>Es gibt dabei Gedanken, die ganz typisch für das Hochstapler-Syndrom sind.<br />
Vielleicht kommen dir einige davon bekannt vor. Auch wenn das natürlich nicht unbedingt heißt, dass du das Hochstapler-Syndrom hast.</p>
<ul>
<li>„Wann merkt meine Chefin eigentlich, dass ich gar nicht so kompetent bin.“</li>
<li>Eine Beförderung steht an: „Oh nein, jetzt auf dem Level fliegt auf jeden Fall auf, dass ich nicht gut genug bin.“</li>
<li>Du bist selbstständig und wurdest von einem Kunden gelobt, aber du denkst: „Ach, Mensch, ja, das war doch nur mein Job. Und das wäre doch auch noch besser gegangen. Er hat doch gar keine Vergleichswerte, oder? Der sagt das nur, weil er mich sympathisch findet.“</li>
</ul>
<p>Also im Grunde leistest du tolle Arbeit. Du hast auch Erfolge, aber in dir bleibt trotzdem das Gefühl, nicht gut genug zu sein.<br />
Falls dir das bekannt vorkommt, dann lass dir eins gesagt sein: Du bist damit nicht alleine.</p>
<p>Ich habe einige Workshops mit Female Networks von Konzernen gemacht. Da haben wir uns mit Themen beschäftigt, die die Frauen tagtäglich beschäftigen. Dabei ging es oft um Selbstzweifel, aber auch sehr viel um das Hochstapler-Syndrom. Sehr viele der Frauen konnten sich in dieses Gefühl hineinversetzen.</p>
<h2>Was unterscheidet das Hochstapler-Syndrom von Selbstzweifeln?</h2>
<p>Selbstzweifel hat jeder manchmal. Aber im Vergleich dazu klebt das Hochstapler-Syndrom an einem wie Pattex. Vielleicht kommt dir das ja bekannt vor. Du wirst es nicht so richtig los, weil du ja, wenn man das Lob bekommt, diese Anerkennung nicht so richtig annehmen kann. Stattdessen wertest du gleichzeitig kleine Fehler oder auch schon durchschnittliche Leistungen als Misserfolg. Das schreibst du dir dann selbst komplett auf die Kappe:<br />
„Ich habe mich nicht genug bemüht.“<br />
„Ich bin halt zu dumm.“<br />
„Ich bin eine Versagerin.“</p>
<p>Aber wenn etwas gut läuft, lag es nicht an dir. Sondern der Chef war halt großzügig oder die anderen wussten wohl nicht, dass es noch besser gegangen wäre. Oder es ist halt allein der eigenen exzessiven Arbeit geschuldet.<br />
Kurzgesagt, Erfolge werden dem Außen zugeschrieben, also allem um dich herum, auf das du wenig Einfluss hast. Die Misserfolge jedoch führst du auf das Innen zurück. Dafür trägst du die Verantwortung und die Schuld.</p>
<p>Und von da aus landest du schnell im Hochstapler-Zyklus. Der sorgt dafür, dass du eigentlich auch immer mehr erreichen kannst, mehr Bestätigung und Erfolgserlebnisse bekommst. Du denkst aber ständig, es wäre noch besser gegangen,<br />
Oder du denkst, es hat halt relativ wenig mit dir selbst zu tun. Und deswegen bleiben die Zweifel.</p>
<h3>Der Hochstapler-Zyklus:</h3>
<ul>
<li>Du hast eine Aufgabe, wo deine Leistung bewertet wird, zum Beispiel einen Workshop oder eine Beförderung.</li>
<li>Dann kommt Versagensangst auf.</li>
<li>Du reagierst darauf mit Prokrastination oder exzessiver Arbeit.</li>
<li>Du hast ein gutes Ergebnis.</li>
<li>Du denkst, das war Glück oder Zufall oder die anderen waren dir wohl gesonnen oder es lag an der exzessiven Arbeit.</li>
</ul>
<p>Wenn es aber nicht so gut läuft, dann machst du es ganz groß. Es ist der Beweis, dass du nicht gut genug bist. Und du bist selbst daran schuld.<br />
Diese fehlerhafte Ursachenzuschreibung macht es so schwer, da wieder herauszukommen. Es ist ein Teufelskreis, der immer wieder von vorne beginnt.</p>
<p>Aber mal ganz konkret:</p>
<h2>Wie zeigt sich das Hochstapler-Syndrom im Arbeitsalltag?</h2>
<p>Das Hochstapler-Syndrom kann ganz viele Gesichter haben. In meiner Arbeit mit Klientinnen finden sich jedoch immer wieder ähnliche Verhaltensmuster, wenn es um das Hochstapler-Syndrom geht.</p>
<ul>
<li>Viel Arbeit, aber gleichzeitig der Gedanke faul zu sein.</li>
<li>Workshops in letzter Minute vorbereiten.</li>
<li>Wichtige Termine exzessiv vorbereiten.</li>
<li>Nach durchschnittlichen Leitungen oder Misserfolgen den eigenen Wert in Frage stellen.</li>
<li>Angst vor Erfolg haben.</li>
<li>Preise nicht erhöhen aus Angst, dass dadurch die Erwartungen steigen.</li>
<li>Sich schämen, weil man denkt, man verdient es nicht.</li>
<li>Anerkennung nachjagen.</li>
</ul>
<p>Und so kann das wirklich passieren: Du wirst in deiner Selbstständigkeit immer erfolgreicher oder du kletterst die Karriereleiter immer weiter hoch. Aber gleichzeitig haften die Zweifel immer wie Kleber an dir dran.<br />
Denn die Lösung ist nicht mehr Erfolg, weitere Fortbildungen, noch positiveres Lob und Anerkennung.<br />
Stattdessen ist es notwendig, an deinen Überzeugungen zu arbeiten und die Ursache dahinter zu erkennen.</p>
<h2>Unsere Erfahrungen mit dem Hochstapler-Syndrom</h2>
<p>Laura hat das Hochstapler-Syndrom zum ersten Mal bei Beginn ihres Studiums bemerkt. Sie hat oft nicht ihr bestes gegeben und Dinge auf den letzten Drücker erledigt. Erfolge hat sie dann auf das Glück geschoben und sich gedacht: „Hätte ich mich mehr vorbereitet, wäre das ja auch noch besser geworden.“<br />
Das ist ganz spannend, denn aus einem psychologischen Blickwinkel dienen solche Wege zur Erhaltung des eigenen Selbstwerts. Auch wenn man das im ersten Moment vielleicht gar nicht vermuten würde.</p>
<p>Laura erinnert sich an eine ganz konkrete Situation im Studium. Vor einer mündlichen Prüfung hatte sie einen Nervenzusammenbruch. Sie war sehr überzeugt davon, dass ihre Prüfer:innen in der Prüfung zu ihr sagen würden: „Laura, wie sind Sie denn auf die Idee gekommen, Psychologin zu werden? Sie sind doch viel zu dumm.“<br />
Als sie dann mit einer sehr guten Note aus der Prüfung kam, dachte sie nur: „Die haben mir die Note nur aus Mitleid gegeben, weil ich so verheult ausgesehen habe.“</p>
<p>Das ist eine ganz klassische Hochstapler-Situation. Solche Situationen haben sich durch ihr Studium und ihre Jobs gezogen, wobei sie immer besser darin wurde, solche Mechanismen zu erkennen. Sie hat sich ausgiebig damit beschäftigt und es so geschafft, dass diese Hochstapler-Situationen bis zum Ende ihres Studiums weniger geworden sind.</p>
<p>So ähnlich wie ihr ging es mir auch mal. Wobei bei mir das Motiv des Leistungsdrucks eher im Mittelpunkt stand. Ich habe mir ziemlich viel Gedanken gemacht, ob ich gut genug bin und damit irgendwann bemerkt, dass mein Leben so nicht weitergehen kann. Alles war schwer und anstrengend und ich habe immer versucht, alles zu geben.<br />
Natürlich braucht es immer Zeit bis zu dieser Erkenntnis. Es dauert eine Weile, bis man die Zusammenhänge erkennt. Und erkennt, dass da etwas ist, an dem man arbeiten kann.</p>
<h2>Was hat Leistungsdruck damit zu tun?</h2>
<p>Du kannst dir das so vorstellen, dass der Leistungsdruck eine Säule ist, auf die das Hochstapler-Syndrom baut.<br />
Und Leistungsdruck entsteht mit den unterschiedlichsten Motiven.<br />
Manche Menschen streben danach, mehr zu erreichen, andere wollen vor allem beweisen, dass sie nicht völlig inkompetent sind. Gleichzeitig kommen jedoch häufig viele Zweifel auf.</p>
<p>Besonders in diesen Punkten begleite ich Frauen im Coaching und mit der Hypnose. Es ist so erfüllend, diese Menschen auf ihrem Weg zu mehr Leichtigkeit im Job zu begleiten. Falls dich das anspricht, schau gerne hier vorbei für mehr Infos zu meinem Angebot für dich. LINK EINFÜGEN</p>
<p>Im Hochstapler-Zyklus entsteht der Druck, immer mehr zu leisten, weil man sonst womöglich versagt und die 200% nicht geben kann. Dazu kommt, dass man sich mit dem Hochstapler-Syndrom trotz der Leistungserfolge nicht besser fühlt.</p>
<p>Leistungsdruck kann aber auch völlig losgelöst vom Hochstapler-Syndrom auftreten.<br />
Bei mir persönlich ist das Hochstapler-Syndrom gar nicht so stark, würde ich sagen.<br />
Aber dieses Gefühl, nicht genug zu sein und nicht wertvoll zu sein, hat mich längere Zeit begleitet. Das habe ich mit Leistung kompensiert, um mir täglich zu zeigen: „Doch doch. Guck mal, du bist auch gut genug. Du kriegst ja auch dieses Feedback von den Führungskräften.“<br />
Mir ging es dabei nie um Kompetenz, sondern darum, wertvoll zu sein. Wenn die Bestätigung da war, war auch ein gutes Gefühl da. Das ist beim Hochstapler-Syndrom nicht immer der Fall.</p>
<p>Manche Menschen mit Hochstapler-Syndrom haben gar nicht diesen Drang nach positivem Feedback. Stattdessen schämen sie sich, wenn sie Anerkennung bekommen, weil sie so sehr davon überzeugt sind, dass sie das gar nicht verdient haben.</p>
<h2>Wie kannst du das Hochstapler-Syndrom überwinden?</h2>
<p>Das grundsätzliche Problem des Hochstapler-Syndroms ist, dass der Erfolg nicht im innen ankommt.<br />
Wenn du die Erfolge immer auf externe Faktoren schiebst, ist es schwierig, die Erfolge anzuerkennen und anzunehmen.</p>
<p>Manchmal ist es auch so, dass Menschen diesen Hochstapler-Zyklus schon rational erkennen. Sie wissen das alles auf einer rationalen Ebene, aber fühlen diese Angst trotzdem jedes Mal.</p>
<p>Natürlich kann es total helfen, das Hochstapler-Syndrom im Rahmen eines Coachings zu bearbeiten. Das haben Laura und ich beide als sehr effektiv erlebt.</p>
<p>Ich möchte dir aber auch etwas an dir Hand geben, was dir jetzt hier schon helfen kann.</p>
<p>Hast du das Gefühl, das Hochstapler-Syndrom zu haben?<br />
Dann kann es helfen, dem Syndrom einen Konkurrenten entgegenzusetzen. Genau dieser Gegenspieler kann ein gesunder Umgang mit Selbstkritik sein. Weil genau das das Hochstapler-Syndrom schwächt.</p>
<p>Aber wie findest du einen gesunden Umgang mit Selbstkritik?</p>
<p>Zuallererst, sich selbst immer weiter zu entwickeln ist super. Kritik ist völlig okay und genauso okay ist es auch Selbstkritik. Das Ziel ist es keinesfalls resistent gegen Kritik zu werden. Aber damit ist dieses ständige penibel an sich herummeckern nicht gemeint.<br />
Hier kann Mitgefühl mit dir selbst eine gute Moderation bieten.<br />
Achte mal darauf, wie du mit dir selbst redest. Oft wird da bewusst, dass man mit sich selbst viel harscher umgeht als zum Beispiel mit einer Freundin. Ihr begegnest du auch mit Mitgefühl und konstruktiver Kritik. Warum sollte das im Umgang mit dir selbst anders sein?</p>
<h3>Die innere Kritikerin in deinem Kopf</h3>
<p>Der Stimme in meinem Kopf, die früher ständig alles, was ich tue auseinandergenommen und herumgemeckert hat, hab ich einen Namen gegeben: innere Kritikerin.<br />
Wenn du die innere Kritikerin auch bei dir erkennst, kann es helfen, sie einfach mal ganz genau zu visualisieren.<br />
Wer redet da gerade eigentlich mit dir und sagt dir all diese gemeinen Dinge? Was hat sie an? Wie steht sie?</p>
<p>Für mich war die Erkenntnis ganz hilfreich, dass diese innere Kritikerin vielleicht ein Teil von mir ist, aber sie ist nicht ich. Sie ist nicht alles, was ich denke und fühle.</p>
<p>Oder ein anderes Bild: Stell dir vor, diese innere Kritikerin ist eine Person, die bei dir angestellt ist. Ihr seid in einem Meeting und sie redet die ganze Zeit motzig auf dich ein. Also ich würde diese Person entlassen.<br />
Natürlich ist die innere Kritikerin niemand, den man einfach so rauswerfen kann. Deshalb ist es so kostbar zu lernen, mit ihr zu kooperieren, um einen gemeinsamen Weg vorwärtsgehen zu können.</p>
<p>Also nicht rauswerfen, aber du kannst die innere Kritikerin, die quasi bei dir angestellt ist, auch einfach am Kopierer Daueraufträge machen lassen.</p>
<p>Mit der Zeit bekommst du oft ein besseres Gefühl dafür, wo diese verallgemeinernde, kritische Stimme herkommt. Oft hilft es dann, sie mit guten Fragen und Sätzen kennenzulernen und zu hinterfragen.</p>
<h3>Wie du die Ursache des Hochstapler-Syndroms löst</h3>
<p>Ich sehe den Ursprung für die innere Kritikerin und belastende Überzeugungen oft in der frühen Kindheit. Weil genau da tief in unserem Unterbewusstsein Gefühle und Glaubenssätze abgespeichert werden.<br />
Wenn dich das Thema interessiert, lies gerne mehr dazu im Blogbeitrag <a href="https://insauhlenkamp.com/durch-hypnose-endlich-gut-genug-sein/" target="_blank" rel="noopener">„Durch Hypnose endlich gut genug sein“</a>.</p>
<p>Wenn du dich in der Erklärung zum Hochstapler-Syndrom oder auch zum Leistungsdruck wiedergefunden hast und gerne etwas ändern möchtest, schreibe mir einfach eine Nachricht. Wir können uns dann kostenlos und unverbindlich online auf einen Kaffee treffen und herausfinden, wie ich dir optimal weiterhelfen kann. Mehr Infos zu meinem Angebot findest du auch <a href="https://insauhlenkamp.com/coaching/">hier</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich wünsche dir alles Gute und Arbeitstage, die sich anfühlen wie Wochenende.</p>
<p>Alles Liebe<br />
Deine Insa</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://insauhlenkamp.com/wie-du-dir-mit-dem-hochstapler-syndrom-deine-erfolge-absprichst/">Wie du dir mit dem Hochstapler-Syndrom deine Erfolge absprichst</a> erschien zuerst auf <a href="https://insauhlenkamp.com">Insa Uhlenkamp</a>.</p>
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		<title>Wie du lernst, souverän Nein zu sagen</title>
		<link>https://insauhlenkamp.com/wie-du-lernst-souveraen-nein-zu-sagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Psychologin Insa]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Apr 2023 18:00:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Souverän Nein sagen und Grenzen setzen – es ist so wichtig und gleichzeitig oft so schwer. Ich wollte es immer allen recht machen und als hilfsbereit und fleißig wahrgenommen werden. Dafür habe ich früher auch gerne mal meine eigenen Bedürfnisse hintangestellt . Vor allem im Job hat mich das total ausgelaugt, bis ich irgendwann erkannt  ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://insauhlenkamp.com/wie-du-lernst-souveraen-nein-zu-sagen/">Wie du lernst, souverän Nein zu sagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://insauhlenkamp.com">Insa Uhlenkamp</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Souverän Nein sagen und Grenzen setzen – es ist so wichtig und gleichzeitig oft so schwer. Ich wollte es immer allen recht machen und als hilfsbereit und fleißig wahrgenommen werden. Dafür habe ich früher auch gerne mal meine eigenen Bedürfnisse hintangestellt . Vor allem im Job hat mich das total ausgelaugt, bis ich irgendwann erkannt habe, dass es so nicht weiter gehen darf. Und ich bin jetzt so froh darüber, dass ich gelernt habe, souverän Nein zu sagen. Das war für mich ein riesiger Schritt zu mehr Leichtigkeit im Job.</p>
<h2>Nein sagen fällt oft schwer.</h2>
<p>Nein, ist so ein einfaches Wort. Eine Silbe, vier Buchstaben. Wir alle haben es schon mal ausgesprochen. Aber da steckt so viel hinter diesem kleinen Wort: Nein.<br />
Ich bin immer wieder krass beeindruckt, wie viele Menschen dieses Neinsagen begleitet. Es ist so einfach, aber irgendwie dann doch nicht.</p>
<p>Ich habe im Coaching gestern erst mit einer Klientin darüber gesprochen. Wir haben uns angeschaut:<br />
Wo möchte sie eigentlich hin? Was möchte sie erreichen und machen?<br />
Und am Ende lief es darauf hinaus, Nein sagen zu lernen. Das ist manchmal so eine große, aber notwendige Aufgabe, um die eigenen Ziele erreichen zu können.</p>
<p>Aber damit steht sie ganz und gar nicht alleine da. Es geht so vielen Menschen so, dass dieser Mindfuck und Psychostress aufkommt, weil irgendwie das Neinsagen einfach unglaublich schwierig ist.</p>
<p>81 % der Deutschen geben an, dass sie schlecht Nein sagen können und zu oft Ja sagen. Frauen haben auch noch mal größere Schwierigkeiten, diese Grenzen zu setzen und das Wörtchen auszusprechen.</p>
<p>Mir ist das auch lange Zeit sehr schwergefallen. Ich habe mich kaum getraut, wirkliche Grenzen zu setzen und wirklich zu sagen, wenn ich etwas nicht geschafft habe. Stattdessen saß ich dann vielleicht manchmal bis 9 oder 10 Uhr abends am Schreibtisch. Hauptsache, ich hatte die Aufgabe abgeschlossen.<br />
Ich kann das also sehr gut nachvollziehen.</p>
<p>Aber tatsächlich habe ich auch erlebt, dass eine Führungskraft dann irgendwann voller Respekt zu mir gesagt hat: „Also Insa, du bist echt ein gutes Beispiel dafür, Nein zu sagen und auch Grenzen zu setzen.“ Das war der Punkt, als ich gemerkt habe, dass sich etwas bei mir verändert hat. Ich habe mich weiterentwickelt und gelernt, für mich einzustehen und Nein zu sagen.</p>
<h2>Aber warum ist es so schwer?</h2>
<p>Häufig steckt hinter dem ständigen Ja sagen einen Hang zum People Pleasing. Also, dass man anderen alles recht machen und allen immer gefallen möchte.<br />
Meistens liegt dahinter eine große Angst vor sozialer Ablehnung. Also die Angst, aus dem sozialen Umfeld, aus der Gesellschaft, von Freunden oder der Familie abgelehnt zu werden, weil du nicht genau so agierst, wie sie es sich eigentlich wünschen.<br />
Und Fakt ist, wir sind absolut soziale Wesen. Evolutionär gesehen ist es eine unserer größten Motivationen, ein anerkannter Teil der Gesellschaft zu sein. Früher war das natürlich überlebenswichtig, dass deine Gruppe dich mag und dich nicht alleine bei den Säbelzahntigern zurücklässt. Aber heute leben wir in einer ganz anderen Welt. Die Säbelzahntiger sind weg, aber die existenzielle Angst, nicht gemocht zu werden, ist geblieben.<br />
Genau deshalb ist es heute ein Trugschluss, dass wir immer anderen gerecht werden müssen und deren Bedürfnisse über unseren eigenen stehen. In unserem Alltag ist das sogar sehr gefährlich für uns selbst.</p>
<p>Genauso kann es natürlich auch sein, dass du dir selbst auch irgendwo gefallen und deinen Ansprüchen gerecht werden möchtest. Du möchtest ja niemals die sein, die andere ablehnt. Das nennt man Self Pleasing und das hängt eng mit dem People Pleasing zusammen.<br />
Du befriedigst deine eigenen Erwartungen, indem du dich anderen anpasst.<br />
Jeder ist doch lieber die Person, die niemanden zurückweist. Es passt einfach schön ins eigene Selbstbild, die zu sein, die gegenüber anderen offen ist und sich gegenüber anderen anpasst.<br />
Das kann dich aber genauso sehr unter Druck setzen wie das beim People Pleasing der Fall ist.</p>
<p>Es gibt aber noch einen anderen Grund, warum es dir so schwerfällt, Nein zu sagen. Vielleicht kennst du das auch, dass du dich geschmeichelt fühlst, wenn andere etwas von dir wollen.<br />
Wenn jemand zu mir meinte: „Hey, ich weiß, bei dir kann ich mich drauf verlassen“, habe ich mich geschmeichelt gefühlt. Ich wurde in Betracht gezogen und für kompetent gehalten, die Aufgabe zu machen. Das hat sich immer sehr gut angefühlt. Dann wollte ich die Person natürlich nicht enttäuschen. Oft geht es hierbei aber eigentlich darum, ein Stück weit Minderwertigkeitsgefühle zu kompensieren.</p>
<h2>Warum ist es so wichtig, Nein sagen zu lernen?</h2>
<p>Ja sagen fühlt sich oft im ersten Moment sehr gut an.</p>
<p>Die Frage ist nur, wohin führt das? Wohin führt es, wenn du nie Grenzen setzt, öfter „Ja“ sagst, als dir guttut und immer alles annimmst?<br />
Auf deiner Seite führt das ziemlich wahrscheinlich zu Überlastung und zu Stress. Im schlimmsten Fall endet so etwas in Burnout, wenn du deine Bedürfnisse nicht beachtest. Weil natürlich auch niemand anderes deine Bedürfnisse beachten kann, wenn du nicht für sie einstehst.</p>
<p>Wenn deine Bedürfnisse werden permanent missachtet werden, merkst du das ziemlich sicher auch an deinem Energielevel. Du bist im Mach-Modus, im Leistungsmodus, aber tatsächlich laufen deine Energiereserven immer leerer.</p>
<p>Die große Frage ist, was würde denn passieren, wenn du mal „Nein“ sagst? Was werden die anderen nur denken?<br />
Nun ja, ich kann dir mit sehr großer Wahrscheinlichkeit und Sicherheit sagen: All deine Was-könnte-nur-alles-Schlimmes-passieren-Sorgen befinden sich nur in deinem Kopf. Die anderen werden dich gar nicht doof finden. All diese Horrorszenarien, die du dir ausgemalt hast, werden nicht eintreten.<br />
Die werden gar nicht das schlecht finden, solange du das „Nein“ gut formulierst. Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass sie einfach sagen: „Okay, alles klar!“.</p>
<p>Denn überleg mal, wahrscheinlich haben die anderen auch mehr Respekt vor dir, wenn du Respekt vor dir selbst hast und für dich einstehst. Niemandem ist damit geholfen, wenn du irgendwann völlig ausgelaugt bist, weil du deinen Bedürfnissen zu wenig Beachtung geschenkt hast. Stattdessen hilft es dem gesamten Arbeitsklima, wenn du deine Grenzen und Kapazitäten klar kommunizierst.</p>
<h2>Wie kannst du souverän Nein sagen?</h2>
<p>Wie wirst du zur professionellen Neinsagerin?</p>
<p>Du hast keine Angst mehr, Nein zu sagen und fühlst dabei weder Schuld noch Stress. Das Wort „Nein“ kommt dir leicht von den Lippen. Und das schlechte Gewissen bleibt aus. Du hast Mitgefühl mit dir selbst und kannst empathisch erkennen, ob du gerade total im Stress bist oder die Ressourcen hast, um eine neue Aufgabe anzunehmen.</p>
<p>Wie kommst du genau dort hin?</p>
<p>Zuerst einmal etwas sehr Wichtiges: Du musst dich für kein Nein rechtfertigen.<br />
„Nein, ich kann nicht zur Arbeit, weil ich mit 40 Grad Fieber im Bett liege und die Schmerztabletten leider nicht wirken. Sonst würde ich auf jeden Fall vorbeikommen.“<br />
Du brauchst dich nicht zu rechtfertigen, dass du eine Aufgabe jetzt gerade nicht schaffst. Rechtfertigen ist nie gut, weil rechtfertigen oft viel mit einer Anklage zu tun hat. Als wäre das eine schlimme Situation, aus der du dich heraus argumentieren musst. So ist es nicht. Es gibt nichts, für das du dich rechtfertigen musst. Denn du hast das Recht, jederzeit einfach Nein zu sagen.</p>
<p>Aber es hilft häufig dem Arbeitsklima und Verständnis aller, wenn du eine kurze Erklärung hinzufügst. Setz einfach ein kleines „weil“ an das einsame „Nein“. Denn es wirkt professioneller, wenn du deine Entscheidungen begründen kannst.</p>
<p>Es reicht zum Beispiel schon, wenn du ganz simpel sagst: „Nein, das schaffe ich gerade nicht.“</p>
<p>Oder: „Neben den anderen Projektaufgaben kann ich das gerade nicht priorisieren, da die anderen Themen, die ich habe, auch sehr dringend sind“.</p>
<p>Oder du kannst auch erst mal nachfragen, was sonst noch dahinter steckt: „Was ist der Umfang und die Themen, die diese Aufgabe umfassen?“. Das macht es dir leichter zu beurteilen, ob du Ressourcen wie Zeit, aber auch zum Beispiel die nötigen Skills oder Connections für die Aufgabe hast.</p>
<p>Außerdem kannst du dir auch erst mal Bedenkzeit einräumen. Nimm dir Zeit, über die Entscheidung nachzudenken. Das kannst du auch genauso kommunizieren: „Ich werde überprüfen, wie das gerade zu meinem Workload und meinen anderen Aufgaben passt und komme gern auf dich zurück. Bis wann brauchst du eine Antwort von mir?“. Besonders bei größeren und zeitaufwendigen Aufgabe ist eine Bedenkzeit oft sinnvoll.</p>
<h2>Wie kann Coaching und Hypnose dabei helfen?</h2>
<p>Es kann total hilfreich sein, wenn du dir diese Formulierungen schon mal ein bisschen vertraut machst. Dann sinkt die Schwelle, sie mal einzusetzen, schon ein Stück. Das ist ein super erster Schritt zum Profi-Neinsagen.</p>
<p>Im Coaching gehen wir tatsächlich noch eine Ebene tiefer und schauen, was hinter deiner Geschichte liegt. Wir finden Antworten auf: Was hast du erlebt hat, das dir das Gefühl gibt, dass du kaum Nein sagen kannst und dir Grenzen setzen so schwer fällt?</p>
<p>Und genau da an der Wurzel lösen wir das Problem. Dabei ist Hypnose der Schlüssel zum Erfolg, denn so können wir belastende Glaubenssätze lösen, die tief im Unterbewusstsein verankert sind. Wenn für dich Hypnose noch ein bisschen neu klingt, kann ich dir den Blogbeitrag <a href="https://insauhlenkamp.com/durch-hypnose-endlich-gut-genug-sein/">„Durch Hypnose endlich gut genug sein“</a> sehr ans Herz legen.</p>
<p>Und wenn du mehr erfahren möchtest zu meiner Arbeit mit Coaching und Hypnose, schau sehr gern <a href="https://insauhlenkamp.com/coaching/">hier</a> vorbei. Da kannst du dich auch für ein kostenloses Erstgespräch bei mir melden.</p>
<p>Ich möchte es dir zum Schluss noch einmal sagen: Du darfst Nein sagen. Du darfst deine Grenzen setzen, weil du bist okay, so wie du bist. Und da hat so eine kleine Entscheidung überhaupt keinen Einfluss. Sondern es ist völlig okay, wenn du für dich einstehst, dich selbst achtest und mit dir selbst Mitgefühl hast.</p>
<p>Ich wünsche dir alles Gute und einen wunderschönen Tag!</p>
<p>Alles Liebe<br />
Deine Insa</p>
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		<title>Wie Hypnose Anna aus ihrem Leistungsdruck half</title>
		<link>https://insauhlenkamp.com/wie-hypnose-anna-aus-ihrem-leistungsdruck-half/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Psychologin Insa]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Apr 2023 18:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anna Teichert war bei mir in der Hypnose. Seitdem hat sich bei ihr so einiges verändert. Sie hat ihren starken Leistungsfokus abgelegt , kann entspannter mit Triggern umgehen und die Beziehung zu ihrer Mutter ist entspannter geworden. Wie Anna zur Hypnose kam Anna beschrieb sich immer als ein sehr verkopfter Mensch. Sie ist in einer  ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://insauhlenkamp.com/wie-hypnose-anna-aus-ihrem-leistungsdruck-half/">Wie Hypnose Anna aus ihrem Leistungsdruck half</a> erschien zuerst auf <a href="https://insauhlenkamp.com">Insa Uhlenkamp</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:104%;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-2"><p>Anna Teichert war bei mir in der Hypnose.<br />
Seitdem hat sich bei ihr so einiges verändert. Sie hat ihren starken Leistungsfokus abgelegt , kann entspannter mit Triggern umgehen und die Beziehung zu ihrer Mutter ist entspannter geworden.</p>
<h2 data-fontsize="36" style="--fontSize: 36; line-height: 1.2;" data-lineheight="43.2px" class="fusion-responsive-typography-calculated">Wie Anna zur Hypnose kam</h2>
<p>Anna beschrieb sich immer als ein sehr verkopfter Mensch. Sie ist in einer Familie von Leistungssportler:innen aufgewachsen und hat selbst früh mit Leistungssport begonnen. Dort hat sie aber die Erfahrung gemacht, dass sie da dem Leistungsdruck nie wirklich gerecht werden konnte. Deshalb hat sie sich selbst extrem unter Druck gesetzt. Alles, was sie tat, wurde begleitet von einem starken Leistungsfokus.</p>
<p>Wer kennt es nicht?<br />
Sehr in den eigenen Gedanken leben und dem Perfektionismus hinterherrennen.<br />
Annas innere Kritikerin und Antreiberin waren sehr laut. Wenn mal nicht alles perfekt lief, begann die negative Gedanken-Spirale:<br />
„Du bist nicht gut genug“, „Du bist es nicht wert“, „Du hast es mal wieder nicht geschafft“.</p>
<p>Mit diesen belastenden Glaubenssätzen ging es tiefer und tiefer hinab, bis Anna dadurch sogar oft sehr starke, tagelange Migräneanfälle bekam.<br />
Im Endeffekt war es für sie dann tatsächlich eine Krankheit, die sie dazu bewogen hat, sich einfach mehr mit ihr selbst auseinanderzusetzen. Am Anfang bezog sich das nur auf ihren Körper. Sie beschäftigte sich mit ihrem Hormonsystem, der Darmgesundheit und dem Nervensystem.<br />
Aber das Gefühl ließ sie nicht los, dass da noch irgendwie was fehlte: ihre Gedanken.</p>
<p>Unsere Gedanken haben einen riesigen Einfluss auf unsere Gefühle und damit auf unseren Körper. Wenn wir unsere Gefühle nicht wahrnehmen und anerkennen, sondern unterdrücken, kann das im Körper unglaublich viel Stress und sogar Krankheiten auslösen.<br />
Und genau das hat Anna zur Hypnose gebracht. Denn genau da kann die Hypnose helfen.</p>
<h2 data-fontsize="36" style="--fontSize: 36; line-height: 1.2;" data-lineheight="43.2px" class="fusion-responsive-typography-calculated">Warum Glaubenssätze so eine entscheidende Rolle spielen</h2>
<p>Diese inneren Überzeugungen haben oft so viel Macht über unser Verhalten und unsere Gedanken.<br />
„Ich bin es nicht wert. Ich bin nicht gut genug. Ich muss mehr leisten.“<br />
Mich haben diese belastenden Sätze früher oft dazu gebracht, dass ich immer 120 % geben und immer mehr machen wollte. Ich wollte alle die ganze Zeit von mir überzeugen und immer positives Feedback bekommen.</p>
<p>Bei Anna war das ähnlich. Sie hat als Beraterin gearbeitet und sich immer für die Laune ihrer Kund:innen verantwortlich gefühlt. Jedes Wort der Kund:innen hat sie auf die Goldwaage gelegt. Sie wollte einfach immer unbedingt allen gefallen. All diese Gedanken „Was hätte ich noch besser machen können? Was hätte ich vielleicht lieber anders formuliert?“ geisterten auch noch nach Feierabend Zuhause auf der Couch durch ihren Kopf.<br />
Das ist superanstrengend! Und vor allem bringt es dich fast nie dahin, wo du gerne sein würdest.</p>
<p>Nur weil du viel mehr machst, heißt das noch lange nicht, dass du auch schneller ankommst. Du raubst dir auf dem Weg nur viel mehr Energie.</p>
<p>Und aus diesem Immer-mehr-leisten-Hamsterrad kommt man nicht so einfach wieder raus.<br />
Auf sich selbst achten, innere Arbeit, Pause machen, das wäre ja alles „unproduktiv“.<br />
Wenn du so richtig tief drin steckst, dann scheint es erst mal schwer wieder herauszufinden. Unsere Verhaltensmuster werden nämlich von unseren Glaubenssätzen gesteuert und die sind meistens unterbewusst tief in uns verankert. Um diese Überzeugungen zu lösen, gibt es unterschiedliche Hypnosemethoden.</p>
<h2 data-fontsize="36" style="--fontSize: 36; line-height: 1.2;" data-lineheight="43.2px" class="fusion-responsive-typography-calculated">Die Hypnose bei Anna</h2>
<h3 data-fontsize="30" style="--fontSize: 30; line-height: 1.2;" data-lineheight="36px" class="fusion-responsive-typography-calculated">Zum einen haben wir eine Regressionshypnose gemacht.</h3>
<p>Dabei habe ich Anna im Trance-Zustand zurück in einen ursächlichen Moment geleitet, in dem ein schlechtes Gefühl wie zum Beispiel Wut zum ersten Mal aufgetreten ist. Ganz früh wurde das Gefühl schon mit einem negativen Glaubenssatz kombiniert und hat sich tief im Unterbewusstsein verankert.</p>
<p>Wenn du mehr speziell zu dieser Methode oder auch allgemein über Hypnose lernen möchtest, lies gerne den Blogbeitrag &#8222;<a href="https://insauhlenkamp.com/durch-hypnose-endlich-gut-genug-sein/" target="_blank" rel="noopener">Durch Hypnose endlich gut genug sein</a>&#8222;.</p>
<div class="fusion-title title fusion-title-1 fusion-sep-none fusion-title-center fusion-title-text fusion-title-size-two"></div>
<p>Anna beschreibt diese Hypnose-Erfahrung als absolut crazy.</p>
<p>&#8222;Wenn du in Momenten landest, in denen du erst ein halbes oder ein Jahr alt bist, kann es natürlich sein, dass der Verstand sich meldet: Das kann gar nicht sein. Aber der Verstand kennt ja auch nur dein Bewusstsein.&#8220;<br />
Und dein Bewusstsein wird ja erst viel später ausgebildet. In Trance bewegen wir uns im Raum des Unterbewusstseins.</p>
<p>Es ist unbeschreiblich zu erkennen, was für Situationen so tief abgespeichert sind. Das ist ein bisschen wie eine neue Tür im Haus, die immer verschlossen war und die Hypnose legt dir jetzt den Schlüssel dafür in die Hand.<br />
Anna ist bei der Hypnose zurück in eine Situation gegangen, in der sie ihre Mutter als ganz kleines Kind als überfordert wahrgenommen hat. Sie war nur am Rande der Situation und hat gehört wie ihre Mutter mit ihrem Vater gesprochen hat.</p>
<h3 data-fontsize="30" style="--fontSize: 30; line-height: 1.2;" data-lineheight="36px" class="fusion-responsive-typography-calculated">Dazu kam auch Arbeit mit dem inneren Kind.</h3>
<p>In einer anderen Situation, der Ursprünglichen, lag sie als Baby alleine im Bett und hat sich sehr einsam gefühlt. Da trat zum ersten Mal das existenzielle Angstgefühl, dass ihr dann den Eindruck gegeben hat, nicht wertvoll genug zu sein.<br />
Das empfand sie als erschreckend und beeindruckend zugleich, wie tief und lange uns Alltagssituationen prägen können. Noch immer bekommt sie Gänsehaut, wenn sie sich an die Hypnose erinnert.<br />
Und natürlich entstehen solche Situationen manchmal. Das ist kein Vorwurf an die Eltern. Die haben meist immer so gut gehandelt, wie es ihnen in den Momenten möglich war.<br />
Kinder sind nur so existenziell abhängig von ihren Eltern, dass das Alleinsein für sie tatsächlich bedrohlich sein kann. Daher kommt diese riesige Angst, die sich da entwickelt. Es ist spannend, dass auch die kleinsten Alltagssituationen so einen großen Einfluss haben können.</p>
<p>In genau dieser Situation haben wir mit ihrem inneren Kind gearbeitet. Das bedeutet, dass die „große Anna“ zur „kleinen Anna“ gegangen ist und sich um sie gekümmert hat. Sie hat ihr das Gefühl gegeben, dass alles in Ordnung ist.</p>
<p>Anna hat die Regression als super emotional erlebt. Aber jede Träne war eine Träne der Erleichterung. Das Gefühl zu erfahren, dass da auf einmal jemand da ist, auf den sie sich verlassen kann, war für sie super erleichternd und heilsam. Es hat sich angefühlt, als konnte sich da endlich eine Wunde schließen. Und diese Erfahrung hat sie nur noch stärker gemacht.</p>
<h3 data-fontsize="30" style="--fontSize: 30; line-height: 1.2;" data-lineheight="36px" class="fusion-responsive-typography-calculated">Danach folgte die Vergebensarbeit.</h3>
<p>Bei dieser Meditationsmethode änderst du die Perspektive und springst quasi in die Person, die dich damals verletzt hat.<br />
Anna hat ihre frühere Welt zum Beispiel aus den Augen ihrer Mutter gesehen. Durch diese Erfahrung ist jegliche Schwere, die zwischen den beiden bestanden hat, wie aufgelöst. Es ist, als würdest du einfach alle belastenden Dinge in einen Karton packen und der Person zurückgeben. Gleichzeitig war da auch die tiefe Erkenntnis, dass diese Menschen zu dem Zeitpunkt ihr Bestes gegeben haben und da gar kein Vorwurf besteht.<br />
Die Beziehung zu ihrer Mutter war früher schon gut. Heute erlebt sie es, dass es seit der Hypnose nicht ein einziges Telefonat mit ihr mehr gab, indem sie sich von etwas, das ihre Mutter gesagt hat, getriggert und emotional aktiviert gefühlt hat.</p>
<p>In der Vergebenshypnose kannst du nicht nur anderen Menschen vergeben, sondern auch näher zu dir selbst finden und Frieden finden mit eigenen inneren Konflikten. Anna hat sich da mit dem Teil in ihr beschäftigt, der ihr immer gesagt hat, dass sie nicht gut genug sei. Alle Glaubenssätze haben ja eigentlich immer nur die Absicht, einen zu beschützen und das Überleben zu sichern. Als Anna begriffen hat, dass das hier genauso zutrifft, konnte sie diesen Anteil in einem neuen Licht sehen. Sie konnte das Positive davon in sich integrieren und annehmen. Dieser Anteil darf da sein, aber er kontrolliert sie nicht länger. Er ist nur ein Anteil unter vielen.</p>
<h2 data-fontsize="36" style="--fontSize: 36; line-height: 1.2;" data-lineheight="43.2px" class="fusion-responsive-typography-calculated">Der heilsame Effekt der Hypnose</h2>
<p>Neben den entspannten Telefonaten, die Anna jetzt mit ihrer Mutter führt, geht sie auch sonst ganz anders um mit Situationen, die sie triggern. Anstatt darauf zu reagieren und in einer negativen Gedanken-Spirale zu landen, spürt sie die Gefühle bewusst. Dadurch haben die Gedanken und Glaubenssätze gar keine Macht mehr.<br />
Die Glaubenssätze kommen ja nur hoch, weil der Verstand versucht, etwas zu erklären, was im Körper abgeht. Wenn sie sich selbst bewusst mit den Gefühlen in ihrem Körper auseinandersetzt, kann der Verstand gar nichts mehr dazu dichten wie zum Beispiel „Du bist nicht genug“.<br />
Und als sie dieses Gefühl hat fließen lassen, hat sie sich so sicher, so geerdet und so wertvoll wie noch nie gefühlt.</p>
<p>Genau um diesen hilfreichen Umgang mit Gefühlen geht es auch im Blogbeitrag &#8222;<a href="https://insauhlenkamp.com/warum-feedback-suechtig-machen-kann/" target="_blank" rel="noopener">Warum Feedback süchtig machen kann</a>&#8222;. Anstatt die Gedanken kreisen zu lassen, kann es hilfreich sein, sich in den Körper einzufühlen und das Gefühl erst mal einfach nur wahrnehmen.</p>
<p>Mir geht es seit meiner Hypnose ähnlich wie Anna. Es ist fast schon langweilig, dass ich immer entspannt bleibe und mich in nichts emotional reinsteigere. Aber natürlich nur fast.<br />
Früher hatte ich oft ganz viele eilende Gedanken und wurde schnell getriggert und habe emotional reagiert. Im Vergleich dazu ist heute alles viel entspannter. Und ich kann meine Energie darauf ausrichten, was für mich wichtig ist. Das geht schlecht, wenn ich ständig in irgendwelchen Spiralen festhänge. Es klingt klitschig, aber jetzt habe ich viel mehr Platz für Liebe und auch für die Menschen in meinem Leben.</p>
<h2 data-fontsize="36" style="--fontSize: 36; line-height: 1.2;" data-lineheight="43.2px" class="fusion-responsive-typography-calculated">Bedenken vor der ersten Hypnose</h2>
<p>Anna hat vor ihrer ersten Hypnose daran gezweifelt, dass eine Hypnose bei ihr überhaupt klappen könnte. So als ehemalig völliger Kopfmensch hat sie das natürlich ganz viel durchdacht. Aber ja, es hat geklappt.<br />
„Hypnose? Das klingt gruselig“, meinte eine Freundin kürzlich zu mir. Aber das ist die Hypnose eigentlich gar nicht.<br />
Wir kennen oft nur die Show-Hypnose aus den Medien, wo Menschen keine Kontrolle mehr über ihren Körper haben und lächelnd in eine Zitrone beißen oder so. So ist das hier aber gar nicht. Anna und ich haben beide während unserer Hypnosen immer das Gefühl gehabt, alles zu jeder Zeit abbrechen zu können. Das gab mir vorher und auch währenddessen total viel Sicherheit. Es ist nur der Körper, der quasi „schläft“, aber der Verstand ist hellwach. Es fühlt sich ein bisschen an wie einschlafen. Und das kennen wir ja alle.</p>
<p>Wenn du das Gefühl hast, dass mein <a href="https://insauhlenkamp.com/coaching/">Coaching mit Hypnose</a> auch was für dich sein könnte, schreib mir gerne und wir können uns zu einem <a href="https://insauhlenkamp.com/coaching/">kostenlosen Kennenlerngespräch</a> treffen.</p>
<p>Ich wünsche dir alles Gute und einen entspannten Tag.</p>
<p>Alles Liebe<br />
Deine Insa</p>
</p>
<p>Mehr zu Anna findest du auf:<br />
Instagram: <a href="https://www.instagram.com/anna.mindful.heart/" target="_blank" rel="noopener">@anna.mindful.heart</a></p>
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		<title>Warum Feedback süchtig machen kann</title>
		<link>https://insauhlenkamp.com/warum-feedback-suechtig-machen-kann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Psychologin Insa]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Mar 2023 18:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hand aufs Herz, wie wichtig ist dir das Feedback anderer? Es gab Zeiten, da ging das Feedback meiner Vorgesetzten mit meinem Selbstwertgefühl Hand in Hand. Nichts war mir wichtiger, als wieder eine positive Rückmeldung zu bekommen. Ich war total abhängig von Feedback. Dabei ist es so viel schöner, wenn du dir das alles selbst geben  ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Hand aufs Herz, wie wichtig ist dir das Feedback anderer?<br />
Es gab Zeiten, da ging das Feedback meiner Vorgesetzten mit meinem Selbstwertgefühl Hand in Hand. Nichts war mir wichtiger, als wieder eine positive Rückmeldung zu bekommen. Ich war total abhängig von Feedback.<br />
Dabei ist es so viel schöner, wenn du dir das alles selbst geben kannst. Denn du bist es wert. Egal wie viel du leistest und ob du heute schon wieder Überstunden gemacht hast.</p>
<h2>Wie positive Rückmeldungen Feedback-Sucht begünstigen</h2>
<p>So ganz grundsätzlich ist Feedback etwas Wunderbares. Zu einer gesunden Feedbackkultur zählt das Ausdrücken, was gut gemacht wurde, aber auch kritische Rückmeldungen. Konstruktive Kritik lebe ich im Jobkontext als Führungskraft mit Mitarbeitenden, aber auch mit anderen Kolleg:innen. In der Zusammenarbeit ist das einfach superwichtig.</p>
<p>Allerdings habe ich es auch schon erlebt, dass Menschen in eine Abhängigkeit von diesem Feedback rutschen können.<br />
Du fragst stark nach Feedback und es wird ein zu großer Teil von dir. Du identifizierst dich fast schon über dieses Feedback.</p>
<p>Bei mir war das so speziell bei bestimmten Führungskräften. Deren Feedback war mir superwichtig. Ich habe positive Rückmeldungen erhalten und das hat mich fast süchtig gemacht. Immer wollte immer mehr von ihnen hören, wie toll ich bin, wie gut ich das gemacht habe, wie super meine Leistungen sind.</p>
<p>Das zu hören hat mir so ein gutes Gefühl gegeben, dass ich immer mehr davon wollte.<br />
Nach so einem Feedback gab es dann für mich keine Unsicherheiten und Zweifel mehr. An solchen Tagen habe ich meinen Laptop abends zugeklappt und gestrahlt. Ich habe direkt meinem Freund voller Freude von dem positiven Feedback erzählt. Ich hab mich so beflügelt gefühlt, nicht mehr viel und ich hätte fliegen können.</p>
<h2>Die Belastung von Feedback-Sucht</h2>
<p>Ich habe mich super gefreut, wenn das positive Feedback kam. Aber wer so hoch fliegt auf dem Wind des Feedbacks, kann auch sehr tief fallen.<br />
Kein Feedback. Kein Wind. Manchmal kam halt keine Rückmeldung. Oder sie kam einfach seltener.<br />
Das hat mich so verunsichert, dass ich ständig nachgefragt habe: „Ist das so okay? Passt das so? War das wieder super?“<br />
Ich war richtig auf diese Rückmeldung angewiesen.</p>
<p>So oder so ähnlich habe ich das schon mit vielen Führungskräften erlebt. Und mittlerweile ist mir bewusst, wie unfassbar belastend das für mich gewesen ist.</p>
<p>Ich war nicht nur abhängig von Feedback, sondern auch ein absoluter People Pleaser. Alles, was die Menschen von mir hätten erwarten können, habe ich gemacht. Proaktiv und immer mehr als nötig. Aber auch mehr als langfristig möglich.<br />
Grenzen setzen? Was ist das? Ich habe alles gemacht. Selbst wenn ich super erschöpft war, habe ich neue Aufgaben nicht abgelehnt.</p>
<p>Ich wollte ja schließlich, dass alle nur das Beste von mir denken. Ich wollte ja nur positives Feedback.<br />
Ich bin nicht für meine Bedürfnisse eingestanden und habe nie Grenzen gezogen. Das hätte ja das positive Feedback und das beflügelnde Gefühl danach gefährden können. Und das wollte ich auf gar keinen Fall.</p>
<p>Das ist jetzt ein extremes Beispiel, wie anstrengend diese Abhängigkeit von Feedback von außen sein kann. Es kann auch gut sein, dass du zum Beispiel Grenzen setzt und versuchst auf deine Bedürfnisse zu achten, aber dir das Ausbleiben von positivem Feedback trotzdem einen kleinen Stich versetzt oder dich verunsichert.<br />
Es bleibt ein Auf und Ab von kurzen beflügelten Momenten und dann wieder Phasen der Zweifel und Unsicherheiten.</p>
<h2>Was steckt hinter der Abhängigkeit von Feedback?</h2>
<p>Wenn du so abhängig von Feedback bist, dann liegt da oft eine Unsicherheit in dir drin. Etwas sehr Verwundbares, das diese Bestätigung braucht, um sich richtig und gut zu fühlen. Wie so eine Erinnerung: „Ah, ich bin doch okay.“</p>
<p>Da können ganz unterschiedliche Glaubenssätze dahinterstecken.<br />
Es kann sehr gut sein, dass du mal ein Erlebnis hattest, das dir den Eindruck gegeben hast, dass du nicht so richtig bist, wie du bist. Das war keine rationale Erfahrung, in der du das logisch herleiten konntest. Sondern eine Situation, wo dein Gehirn dir das so vermittelt hat.<br />
„Du bist nicht gut genug.“<br />
„Du bist nicht kompetent.“<br />
„Du bist es nicht wert.“</p>
<p>Obwohl das rational betrachtet gar nicht stimmt.<br />
Denn Fakt ist: Du bist so richtig, wie du bist. Das hat dein Unterbewusstsein so nur vielleicht noch nicht gespeichert.<br />
Das krasse ist: Innerhalb von Millisekunden kann dieser innere Glaubenssatz auftauchen und in dir ein schlechtes Gefühl hinterlassen. Es ist einfach so da und du fragst dich vielleicht „Warum fühle ich mich so schlecht? Was ist denn jetzt passiert?“<br />
Manchmal kannst du gar nicht komplett nachvollziehen, was da los ist und warum dieses Gefühl aufkommt.</p>
<h2>Der Weg aus der Feedback-Falle</h2>
<p>Wenn dir das bekannt vorkommt, darfst du mal in dich hineinhorchen. Wo spürst du dieses Gefühl? Wandere gerne mal wie bei einer Traumreise Schritt für Schritt durch deinen Körper.<br />
Durch den Kopf, weiter über den Hals in die Brust und in den Bauch. Und weiter hinunter in die Beine und Füße.<br />
Was spürst du dort? Wo konntest du das Gefühl verorten?</p>
<p>Die meisten Menschen spüren dieses Gefühl in der Brust oder im Bauch.</p>
<p>Dieses Gefühl kommt innerhalb von ein paar Millisekunden auf, wenn deine wunden Punkte getroffen werden. Ich finde, es ist genau dieses Gefühl, was das Arbeitsleben so anstrengend machen kann.<br />
Es beginnt mit diesem Gefühl und dann baut sich ganz viel Stress, Angst und Druck auf.</p>
<p>Plus: dieses Gefühl beschränkt sich keinesfalls nur auf den Arbeitsalltag.<br />
Es ist natürlich ein grundlegendes Gefühl, dass sich auch in anderen Lebensbereichen findet. Im Arbeitskontext wird es aber sehr greifbar und man sieht aber auch schnell Veränderungen:<br />
Wie viel leichter es wird, wenn du lernst, beherzt „Nein“ zu sagen.<br />
„Nein mach ich nicht, brauch ich nicht.“<br />
Weil du keine Angst mehr vor dem Gefühl hast, wenn das gar nicht mehr aufkommt.<br />
Du hast nämlich verinnerlicht, dass du auch gut genug bist, wenn du die zusätzliche Aufgabe nicht annimmst oder wenn jemand dich nicht so toll findet.<br />
Weil du diesen Zuspruch von außen nicht mehr brauchst.</p>
<p>Wie du lernst, souverän Nein zu sagen verrate ich dir <a href="https://insauhlenkamp.com/wie-du-lernst-souveraen-nein-zu-sagen/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Seitdem ich es zu diesem neuen Mindset geschafft habe, geht es mir so viel besser.</h3>
<p>Ich bin bereit, für mich einzustehen. Auf meiner Reise gab es zahlreiche Aha-Momente.<br />
Ich erinnere mich, dass ich mir irgendwann gedacht habe: „Vor einem Monat habe ich noch alles angenommen, was mir auf den Schreibtisch geschoben wurde und stand damit völlig am Limit. Jetzt bin ich sogar so weit, dass ich meine Teilzeit erhöht habe, obwohl ich da mal so viel Angst vor gehabt hatte.“</p>
<p>Noch einen Monat später hieß es: „Insa, du bist ja ein richtig gutes Beispiel fürs Nein-Sagen. Du kannst richtig gut Grenzen setzen.“<br />
Und ich dachte mir nur: „Was ist da passiert?“<br />
Das war wirklich beeindruckend für mich.</p>
<h2>Wie du dieses Gefühl, das die Feedback-Sucht begleitet, loswerden kannst</h2>
<p>Es gibt zwei Wege, wie du mit diesem bedrückenden Gefühl umgehen kannst. Der eine hilft dir vor allem kurzfristig im Moment selbst. Der zweite Weg fokussiert sich auf eine langfristige Verbesserung und befasst sich mit der Ursache.</p>
<h3>1. Wie du dich im Moment selbst von dem Gefühl befreien kannst:</h3>
<p>Das Gefühl kommt auf, du nimmst es vielleicht nicht ganz genau wahr, du versuchst es zu ignorieren, aber es stört und nervt. Vielleicht hast du auch Angst davor, dass es aufkommt und möchtest es am liebsten einfach abschütteln.</p>
<p>A) Im ersten Moment klingt das vielleicht widersprüchlich, aber zuallererst darfst du das Gefühl willkommen heißen. In deinem Körper. Es wahrnehmen. Nachprüfen, wo du es genau spürst. Du musst gar nichts mit dem Gefühl tun. Nimm es erst mal einfach so wahr, wie es ist.</p>
<p>B) Konzentriere dich nur auf das Gefühl. Nimm es wahr und lass es da sein. Lass dem Gefühl wissen: Es darf da sein. Es gehört dazu. Es hat dich viele Jahre beschützt. Und es darf jetzt da sein.<br />
Wichtig: Fokussiere dich nicht auf die Bilder, die vielleicht dazu in deinem Kopf auftauchen und den Frust, der sie womöglich begleitet. Reg dich nicht da drüber auf. Sondern bleibe beim Gefühl. Urteile nicht darüber.<br />
Das Gefühl kann dir nicht mehr den Tag verderben, wenn du es einfach willkommen heißt und annimmst, wie es ist.</p>
<h3>2. Wie du es schaffst, dass das Gefühl langfristig nicht mehr auftritt:</h3>
<p>Mit diesen zwei Schritten kannst du das Symptom – dieses Gefühl &#8211; behandeln. Aber um das Problem tiefer greifend zu lösen, müssen wir uns der Ursache widmen. Woher kommt das Gefühl?<br />
Damit du es langfristig an der Wurzel packen und dich davon befreien kannst, müssen wir tiefer gehen. Wirklich schauen, was waren eigentlich diese Situationen, die dich so verletzt haben. Die Situationen, bei denen dieses Gefühl zum ersten Mal aufgetreten ist.<br />
Ganz oft liegen diese Momente ganz früh in unserer Kindheit.</p>
<p>Ich durfte diese Erfahrung mal machen.<br />
Ich war eineinhalb Jahre alt. Da kann ich mich nicht aktiv dran erinnern. Eine Hypnose ermöglicht es jedoch, viel mehr Erinnerungen zu erreichen als nur die, die du gerade bewusst auf dem Schirm hast. Dadurch kannst du in ursächliche Situationen zurückgehen. Situationen, in denen du merken kannst: War das jetzt das erste Mal, dass ich mich so fühle oder kennt dieses Kind schon diese Emotion? Hier kannst du von Anfang an das Gefühl verändern, wenn du dir als Kind nochmal begegnest. Du kannst das kleine Kind in dir als erwachsener Mensch umsorgen und für dich da sein.</p>
<p>Das klingt vielleicht dubios, aber es ist unglaublich wirksam, weil dein ganzes Gefühlsgedächtnis verändert wird.<br />
Das ist eine Methode der Hypnose. Mehr über die Regressionshypnose und andere Methoden wie die Vergebungshypnose und die Arbeit mit dem höheren Selbst findest du im Blogbeitrag &#8222;<a href="https://insauhlenkamp.com/durch-hypnose-endlich-gut-genug-sein/">Durch Hypnose endlich gut genug sein</a>&#8222;.</p>
<h3>Im Coaching führen wir genau diese Hypnose durch.</h3>
<p>Wenn das für dich interessant klingt, lade ich dich herzlich ein, auf mich zuzukommen und mir zu schreiben.</p>
<p>Und schau gerne <a href="https://insauhlenkamp.com/coaching/">hier</a> vorbei für mehr Infos zu meiner Arbeit und warum Coaching mit Hypnose dir super helfen kann.</p>
<p>Es ist ein absolut lösender und tiefgreifender Weg, dieses Gefühl von Anfang an auflösen.<br />
Immer perfekt sein, super arbeiten müssen und ständig abhängig von Feedback sein.<br />
Das hat ein Ende.</p>
<p>Ich begleite dich auf diesem wunderschönen Weg sehr gerne. Ich habe ihn als supereffektiv erlebt.</p>
<p>Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag und alles Gute, wo auch immer du gerade bist.<br />
Du bist genug und richtig genauso wie du bist.</p>
<p>Alles Liebe<br />
Deine Insa</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>PS: Und das beste ist: ich mache hierzu von 19.-21. April einen kostenfreien Minikurs (hinter &#8222;kostenfreien Minikurs&#8220; einen Link zur Landing Page des Minikurses: www.insauhlenkamp.com/minikurs)! In dem Kurs verstehst du deinen eigenen Drang zu Leistung und People Pleasing noch besser! Und du bekommst einen tieferen Einblick in deine persönlichen Hürden, beherzt &#8222;Nein zu sagen&#8220;.</p>
<p>Melde dich unbedingt sofort an! Das ist in dieser Form ein einmaliges Angebot!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Credits: Foto von <a href="https://unsplash.com/@davidtrana?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">David Traña</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/j6xV5fxLL38?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>
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